Carla Bruni wurde zur Nervensäge gekürt

Die First Lady Frankreichs büßte ihre Beliebtheit ein. In einer Umfrage des französischen Magazins "VSD" wurde sie zur lästigsten Prominenten des Landes gewählt.

Die französische Zeitschrift "VSD" fragte im Jänner die Franzosen, welche Persönlichkeiten sie am meisten nerven würden. Überraschend waren die Ergebnisse: Das frühere Topmodel Carla Bruni-Sarkozy wurde von den Franzosen mit 52 Prozent zur größten Nervensäge im Bereich Unterhaltung und Kultur gewählt. Dicht hinter der 43-Jährigen liegen zwei französische Superstars, deren ständige Präsenz die Landsmänner zu nerven scheint. Der Schauspieler und ehemalige Frauenschwarm  Alain Delon, wobei der 75-Jährige bereits seit zwei Jahren nicht mehr auf der Leinwand zu sehen war, und … … Gerard Depardieu (62). Dieser französische Exportschlager ist allerdings omnipräsent im Kino. Doch zurück zu Carla Bruni-Sarkozy: Wie kam es dazu, dass die einst sehr beliebte First Lady in der Gunst des Volkes sank? Bruni-Sarkozy ist seit Februar 2008 nach einer kurzen Beziehung mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy (55) verheiratet. Sie fällt in ihrem Amt als First Lady immer wieder durch ihre kontroversiellen Standpunkte, ihr Engagement für wohltätige Zwecke und durch ihr perfektes Styling auf. Möglicherweise hängt die Beliebtheit von Bruni eng mit der ihres Mannes, Nicolas Sarkozy, zusammen. Denn auch er war in der Liste der nervigsten Politiker des Landes sehr weit oben zu finden. Ein wesentlicher Grund für die Verstimmung der Franzosen gegenüber ihrem "First Pair" könnten die rigorosen Sparmaßnahmen sein, die Sarkozy dem Volk aufgebürdet hat. Selbst aber glänzt der Präsident durch enorme Ausgaben. 

Im Bild: Bruni-Sarkozy ist auch als Musikerin erfolgreich. Im Élysée-Palast arbeiten fast 1000 Angestellte, die die beiden bedienen. Außerdem leistet sich das Staatsoberhaupt eine Limousinenflotte von mehr als 60 Wägen, einen neuen Airbus  A330-2000 und ständig frische Blumen im Palast. Letzteres kostet immerhin 280.000  Euro im Jahr. Doch Carla Bruni-Sarkozy muss sich nicht grämen, denn in der Politik geht es immer auf und ab. Als Gattin eines einflussreichen Politikers hängt sie an seinen Umfragewerten mit dran, da hilft auch die Tatsache nichts, dass sie einmal Topmodel war. Aber vielleicht hilft der First Lady Frankreichs ja der baldige Nachwuchs? Ein Baby im Élysée-Palast wird mit Sicherheit die Umfragewerte beider Sarkozys steigen lassen.
(KURIER.at) Erstellt am
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