Bruni: Erste Bilder mit Giulia

Vier Tage nach der Geburt verließ Frankreichs First Lady das Spital. In den Armen hielt sie ihre neugeborene Tochter. Zuvor bedankte sich Carla Bruni noch für die vielen Glückwünsche auf ihrer Internetseite.

Wenn er wieder daheim ist, kann der französische Präsident Nicolas Sarkozy seine Frau und seine Tochter endlich in die Arme schließen, denn Frankreichs meist erwartete junge Dame verließ vier Tage nach der Geburt in den Armen ihrer Mutter die französische Geburtsklinik La Muette. Carla Bruni-Sarkozy bewegte sich Sonntag Nachmittag vorsichtig mit ihrer kostbaren Fracht  zu einem schwarzen Auto. Nicht mit dabei: Nicolas Sarkozy. Der befindet sich derzeit in Brüssel, wo er über die Euro-Krise debattiert. Trotz der anstehenden Krisenberatungen hatte es der französische Präsident aber doch geschafft, seine Frau und seine neugeborene Tochter am Tag zuvor gleich dreimal im Krankenhaus zu besuchen. Sarkozy kam zunächst am Vormittag, dann mittags und erneut gegen 17.00 Uhr und blieb mehr als zwei Stunden. Am Rande der Krisenberatungen in Brüssel übergab die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel dem französischen Präsidenten einen Teddybären für seine Tochter. Giulia wurde am 19. Oktober geboren. Sarkozy selbst war bei der Geburt nicht dabei, weil er sich zu dieser Zeit in Frankfurt  mit der deutschen Kanzlerin zu einem Euro-Krisengespräch traf. Einen Tag nach der Geburt verriet die 43-jährige Bruni auf ihrer Internetseite den Namen ihrer Tochter: Giulia. Sie bedankte sich für die "vielen Glückwunsch-Grüße", die sie seit der Geburt erhalten habe. Bruni-Sarkozy: "Ich bin tief berührt." Auch im Namen des Präsidenten wolle sie nach dem freudigen Ereignis für die Anteilnahme 'Danke' sagen . Nach langem Rätselraten gaben mehrere Medien, darunter der Rundfunksender Europe 1 und der französische TV-Sender BFM.  am Abend des 19. Oktober bekannt, dass die 43-jährige Carla Bruni-Sarkozy gegen 20.00 Uhr in Paris ein Mädchen zur Welt gebracht hatte. Sarkozy erhielt die freudige Nachricht während seines Deutschland-Besuchs und machte sich umgehend auf den Rückweg nach Frankreich, wo er gegen 23.00 Uhr in der Klinik eintraf. Vor der Geburt sorgten verschiedene Pressemeldungen für Wirbel. ... Nachdem ein französischer Radiosender die Geburt des Babys meldete, warteten zahlreiche Journalisten vor der Klinik La Muette im noblen 16. Pariser Stadtbezirk. Währenddessen machte die First Lady am Donnerstag Nachmittag einen Einkaufsbummel in die Nähe der Madeleine. 

Laut Medienberichten betrat sie dort ein Geschäft für Kinderbekleidung, in dem Rabatte von 20 bis 50 Prozent angeboten werden.

Carla Bruni-Sarkozy betrat das Geschäft in sportlicher Kleidung und hinter einer großen Sonnenbrille verborgen, was die Passanten nicht daran hinderte, sie zu erkennen. Vor dem Geschäft bildete sich eine Menschenmenge, während sich die 43-Jährige im ersten Stockwerk des Ladens Autosessel für Kleinkinder und Kinderwagen ansah. Im Anschluss verließ sie das Geschäft über einen Hinterausgang, wo ein Dienstwagen des Präsidenten in einem Innenhof auf sie wartete. Begleitet von zwei Polizisten mit Motorrädern, fuhr das ehemalige Top-Model zurück in den Elysee-Palast. Vor der Geburt des ersten Präsidentenbabys in Frankreich wuchs mit jedem Tag die Spannung rund um das Krankenhaus, wo First Lady Carla Bruni-Sarkozy entbunden hat. Die Polizei richtete um die Klinik La Muette einen "Sicherheitsbereich" ein. Nach Angaben eines AFP-Fotografen durften die Reporter nur noch bis auf 200 Meter an die Klinik heran. Einer kleinen Indiskretion seitens des Schwiegervaters war es zu verdanken, dass alle Welt wusste, dass der errechnete Geburtstermin am 3. Oktober sein sollte. Wir erinnern uns, der aufgeregte Großvater überbrachte auch die frohe Kunde, dass sein Präsidentensohn Nicolas und Carla Bruni-Sarkozy in freudiger Erwartung waren. Die 43-Jährige kann zwar die allgemeine Aufregung über ihren Nachwuchs kaum verstehen, gab aber gegen Ende der Schwangerschaft doch ein paar auserwählte Interviews, offenbar hormongesteuert. Das Ex-Model: "Ich kann die Geburt kaum erwarten. Der Wein ist nicht so wichtig, aber das Rauchen vermisse ich schon sehr." Ob es ein Bub oder ein Mädchen wird, wollte sie angeblich erst nach der Niederkunft erfahren. Der Sarkozy-Fortpflanz wird vermutlich das von Fotografen meist gejagte Baby der Welt sein, denn ... ... freiwillig will die Präsidentengattin es nicht herzeigen: "Das sollen Kinder selbst entscheiden, wenn sie einmal erwachsen sind." Für Carla ist es das zweite Kind, ihr Sohn Aurelien ist knapp 10 Jahre alt. 

Im Bild: Carla Bruni-Sarkozy mit Schauspieler Gerard Depardieu. Nicolas Sarkozy (56) hat drei Kinder von zwei Frauen sowie einen Enkelsohn. Zuletzt gemeinsam gesehen vor ein paar Wochen: das Präsidentenehepaar. Ist doch auch schöner, über den Nachwuchs zu reden (oder auch nicht) als über desaströse Umfragewerte. A tout à l'heure, wie wir Franzosen sagen.
(KURIER.at / lyk, apa, mn, mt, Marion Hauser) Erstellt am
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