Brad Pitt: Polizei stürmt Filmset

Das neue Zombie-Filmprojekt von Brad Pitt entpuppt sich immer mehr als Problemkind. Nun wurde das ungarische Filmset von der Polizei gestürmt.

Brad Pitt hat kein Glück mit seinem neuen Film "World War Z". Als wäre es nicht genug, dass der Schauspieler die Welt als UN-Beamter vor Zombies schützen muss, nein, nun hat er auch noch mit anderen Problemen zu kämpfen: Mit der Polizei. Szenen wie aus einem Actionfilm: Laut huffingtonpost.com führte die Anti-Terror-Abteilung der ungarischen Polizei am Set des Actionfilms in Budapest eine Razzia durch. Grund: Die vielen Waffen. Brad Pitt war dabei nicht anwesend. Gut, der informierte Kinobesucher weiß, dass in einem Actionfilm zwangsläufig Waffen vorkommen. Bislang nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich war aber die Anzahl an funktionsfähigen Gewehren, die die Polizei in einem Lagerhaus in Ungarn fand. Insgesamt 85 Waffen stellten die Beamten der Exekutive sicher. Unter den sichergestellten Gewehren befanden sich auch AK-47 (Awtomat Kalaschnikowa), das russische Sturmgewehr schlechthin und mehrere Scharfschützen-Waffen. Doch mit dem Fund von funktionsfähigen Gewehren war die Geschichte noch nicht beendet. In einigen der Waffen befand sich sogar scharfe Munition. Wozu die echte Munition war, konnte bislang noch niemand erklären. Jedenfalls war es ein Glück, dass noch nichts passiert ist. Es sei ein "Desaster, das nur darauf wartet, zu passieren", teilte ein Polizeisprecher mit. Das Problem an der Sache, abgesehen davon, dass es extrem gefährlich ist: Der Import scharfer Waffen nach Ungarn zwei Wochen vor dem Nationalfeiertag am 23. Oktober ist grundsätzlich verboten. Die Empfänger des Waffentransports würden verhört, hieß es. Wer der Adressat der Waffen war, sagte die Polizei nicht. Ein Sprecher des Films meinte laut tmz.com dazu: "Wir arbeiten mit den Behörden an einer Lösung und haben derzeit keinen weiteren Kommentar abzugeben." Auch von Pitts Seite gab es zu dem Waffenfund noch keine Stellungnahme. Scharfe Munition war bis jetzt jedoch nicht das einzig gefährliche an den Dreharbeiten. Als in Glasgow eine Szene mit einer menschlichen Stampede gedreht werden sollte, musste der Superstar sogar eine Frau retten. Sie wäre fast niedergetrampelt worden. Gut, es gibt schlimmeres, als von Brad Pitt gerettet zu werden, doch scheint es fast, als würden sich die Setunfälle häufen. Hoffen wir, dass es dem 47-Jährigen gelingt die Welt vor Zombies zu retten, bevor noch weitere Schwierigkeiten entstehen.
(KURIER.at) Erstellt am
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