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Warum Sängerin Sandra Pires jetzt Bulgarisch lernt

In der bulgarischen Botschaft wurde Baniza verspeist und sich auf die "Gala der bulgarischen Kultur und Musik" eingestimmt.
Eine Frau mit lockigem Haar präsentiert lächelnd einen runden Kuchen auf einem silbernen Tablett.

Durch die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufene Initiative „Die Kunst lebt weiter“ haben einander Pianistin Donka Angatscheva und Geigerin Lidia Baich kennengelernt und sich auch befreundet. 

Ein besonders lustiger Tag stand bei den beiden jetzt an, als sie das bulgarische Blätterteiggebäck Baniza zubereiteten. "Der hauchdünne Teig verlangt Fingerspitzengefühl, Sensibilität und Geduld – fast wie beim Klavierspielen oder in der Kammermusik. Denn, erst wenn Technik und Seele zusammenkommen, entsteht etwas wirklich Besonderes", so Angatscheva.

Zwei Frauen mit Schürzen stehen lachend in einer Küche und zeigen ihre bemehlten Hände, vor ihnen ein Backblech mit Teig.

Donka Angatscheva und Lidia Baich

Auch Lidia Baich kann der Backkunst so einiges abgewinnen. "Backen ist für mich ein wunderbarer Ausgleich zum Bühnenleben. Es entschleunigt, macht den Kopf frei – und am schönsten ist es, wenn das Ergebnis auch anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubert."

Doch die ganze Backaktion hatte auch einen Hintergrund, denn die Banizas wurden am Mittwoch in die bulgarische Botschaft in Wien gebracht, wo man zusammenkam, um sich schon einmal auf die "Gala der bulgarischen Kultur und Musik (Opus 3)" am 24. Mai im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses einzustimmen.

Neben Baich und Angatscheva wird dort unter anderen auch Sandra Pires auftreten, die erstmals auf Bulgarisch singt. "Noch pauke ich fleißig bulgarisch, denn dieses Mal wird der Kulthit von Eros Ramazotti nicht nur von Italienisch auf Englisch übersetzt, sondern auch in die Sprache des Gastgebers."

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