Villa von Schlagersänger Freddy Quinn verkauft

Dass es mit der Suche nach neuen Besitzern so lange dauerte, hat einen Grund.
Freddy Quinn trägt einen roten, mit Strass besetzten Frack und weiße Handschuhe und lächelt mit erhobenen Händen.

Die seit etwa zwei Jahren leer stehende Villa von Schlagerlegende Freddy Quinn (94) an der Hamburger Alster hat einen neuen Besitzer gefunden. Das 5.000 Quadratmeter große Anwesen mit dem Reetdachhaus sei an Hamburger Kaufleute verkauft worden, sagte der zuständige Makler der Immobilienfirma Grossmann & Berger auf Nachfrage in Hamburg.

Dass es mit der Suche so lange gedauert habe, liege daran, dass Freddy Quinn den Verkauf des sanierungsbedürftigen Hauses in Hamburg-Poppenbüttel an eine klare Bedingung geknüpft habe: Es darf nicht abgerissen werden. "Familie Quinn wollte es nur an jemanden verkaufen, der es wieder modernisiert. Und die Käufer haben genau so was schon lange gesucht und sind ganz happy." Zum Kaufpreis äußerte sich der Makler nicht. "Er ist aber so, dass es für alle Beteiligten eine gute Sache ist."

Bei der Beurkundung des Verkaufes lernte der Makler Quinn erstmals persönlich kennen und war begeistert: "Er ist ein charmanter, sympathischer Mensch, der immer noch ein richtiger Entertainer ist." Quinn und seine Frau Rosie wohnen mittlerweile in Schleswig-Holstein.

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