Sascha Wussow mit Josef Winkler

© Willy Kraus

Stars Austropromis
12/14/2018

Schauspieler Sascha Wussows Kampf gegen die Glatze

Der große Verpflanz - der Schauspieler und sein Frisör Josef Winkler ließen sich vom Schönheitschirurg die Haare machen.

von Katharina Zach

Styling und Färben strapaziert das Haar. Das wissen nicht nur Frauen, sondern auch Alexander Wussow. Deshalb legte sich der Schauspieler jetzt nicht unters Messer, sondern unter den Roboter.

In der Praxis von Schönheitschirurg Daryousch Parvizi in Gumpoldskirchen (Bezirk Mödling) ließ sich aber nicht nur er, sondern auch sein Frisör (!) Josef Winkler die Haare transplantieren. Und zwar von Österreichs einzigem Haarroboter.

30 Jahre sei er nun im Beruf, seine Haare hätten durch das viele Färben und Manipulieren gelitten, erklärt Wussow dem KURIER. „Und jetzt sage ich, ich möchte mit Haaren alt werden.“ Rund 10.000 Stück wurden von Wussows Hinterhaupt auf seinen Oberkopf verpflanzt, 800 waren es für die hohe Stirn von Winkler.

Das Besondere: Statt wie bei anderen Methoden, wo ein Hautstreifen entnommen werden muss, sticht der Roboter einzelne Haarfollikel aus. Der Haarverlauf wurde zuvor mittels Infrarotmessung eruiert. Eingesetzt werden die Follikel dann händisch. Rund 800 Haare pro Stunde kann das Team um Parvizi so verpflanzen.

Doch bevor es mehr Haare gab, wurden sie weniger. Wussow bekam eine Totalrasur. „Jetzt kann ich endlich die Bösen spielen“, erklärt er lachend. Wussow ohne Tolle, das gab es bisher nicht. „Bisschen Angst“ hatte der 54-Jährige dann schon. „Haare sind ja Schmuck.“

„Gewisser Haarkult“

Für Promifigaro Winkler ist es vor allem seine Profession, die ihn zu Parvizi gebracht hat. „Ich weiß ja, worauf ich schauen muss. Und ich habe natürlich auch einen gewissen Haarkult“, sagt der Mann, der auch Sebastian Kurz die charakteristische Frisur verpasst.

Anderen Männern wäre der an sich geringe Haarverlust sonst vielleicht gar nicht aufgefallen. Die Methode mit dem Roboter machte ihm die Entscheidung, sich „diesen Luxus“ zu gönnen, leicht. Bereut hat er die Entscheidung auch am Untersuchungstisch nicht. „Ich kann euch garantieren, man spürt gar nichts“, erklärt er.

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