Schauspieler Bruno Alexander bekam von Senta Berger Beziehungstipps
Senta Berger
In der Romanverfilmung "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" spielt Bruno Alexander einen angehenden Schauspielstudenten, der zwischen Kunst und Verlust seinen Platz sucht. Der Film basiert auf dem autobiografischen Bestseller von Joachim Meyerhoff. Alexander spielt den jungen Joachim und muss sich dabei, genau wie sein Charakter, in viele ungewohnte Situationen begeben.
Bruno Alexander
Das sei ihm nicht immer leicht gefallen. "Man spielt einen Monolog und das ist, als würde man sich die Hose runterziehen", beschreibt Alexander das Gefühl. "Man zeigt sich komplett und man kann richtig scheitern", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview. Sehen Sie hier den Trailer:
Beziehungstipps von Senta Berger
Gedreht wurde unter der Regie von Simon Verhoeven, der seine Mutter Senta Berger als Großmutter Inge besetzte. Die Arbeit mit ihr beschreibt Alexander als besonders intensiv. "Vor allem in diesen Szenen, wo der Tod sehr gegenwärtig ist oder vor der Tür steht", habe man gemerkt, dass es mehr sei als nur ein Dreh. "Man hatte das Gefühl, man ist bei was dabei, was wirklich persönlich ist."
Berger, deren Ehemann 2024 gestorben ist, habe dabei eine enorme Präsenz gehabt. "Es war so ehrlich, dass ich das einfach wirklich selber auch dann gespürt habe und eigentlich nur noch reagieren musste", erinnert sich Alexander. Auch abseits der Kamera sei sie für ihn wichtig gewesen.
"Sie hat mir voll viele Sachen gesagt. Sie hat mir sogar Beziehungstipps gegeben, und das ist natürlich cool von einer Person, die schon sehr viele Beziehungen und intensive, lange Beziehungen hatte, viel erlebt hat. Das habe ich alles mitgenommen und das hat mir immer was gebracht, egal was sie gesagt hat."
Fuß gebrochen
Beim Dreh sei oft bis an seine Grenzen gegangen - manchmal zu weit. "Bei einer Szene habe ich mir dann den Fuß gebrochen." Er sei herumgesprungen, um zumindest vom Schwitzen einen Input zu bekommen, mit dem er arbeiten könne. Sein Resümee: "Hat nicht so viel gebracht."
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