Rudolfina-Redoute: Diese Schweizerin hatte die schönste Maske
Victoria Schenker aus der Schweiz erhielt die Auszeichnung für die "Schönste Maske".
Die älteste, traditionsreichste und größte couleurstudentische Ballveranstaltung Österreichs, die Rudolfina-Redoute, fand diesmal unter dem Motto „Student sein in Wien“ in der Wiener Hofburg statt.
„Kein anderer Ball verkörperte die jahrhundertealte Wiener Tradition der großen Maskenfeste so eindrucksvoll wie die Redoute. Seit 1899 bewahren wir diese Tradition des Wiener Studentenlebens. Es ist ein Zeichen für jene Lebensphase, in der Freundschaft, Bildung und Lebensfreude zusammentreffen. Dass wir auch in diesem Jahr innerhalb weniger Tage ausverkauft waren, zeigt, dass diese Werte auch von der nachkommenden Generation hochgehalten werden“, sagte Ballvater Oliver Hödl.
Nebst strengem Dresscode (bodenlanges Abendkleid) ist hier bei den Damen auch wichtig, dass bis zur Demaskierung um Mitternacht Masken die Augenpartie verdecken müssen.
Schweizerin holte Sieg
Und bei den Masken ist vor allem Kreativität gefragt, so wird auch jedes Jahr eine Auszeichnung für die „Schönste Maske“ vergeben. Diesmal ging sie an die Schweizerin Victoria Schenker, die mit ihrer Eigenkreation begeisterte.
Den Wiener Opernball musste Bundeskanzler Christian Stocker auslassen – er nahm an einem Gipfel der EU-Regierungschefs in Brüssel teil. Bei der Rudolfina-Redoute tanzte er aber mit seiner Ehefrau Gerda an.
Auch Staatssekretär Alexander Pröll und Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka waren unter den Gästen. Genau wie einige „Dancing Stars“ – Schauspieler Aaron Karl, Unternehmerin Simone Lugner, Ex-Tennisprofi Stefan Koubek, Content-Creatorin Anna Strigl und Tanzprofi Herby Stanonik.
Letzterer ist derzeit auch mit seinem Programm „Bildungsscheu“ auf den heimischen Kabarettbühnen unterwegs.
Durch den Abend führte charmant Silvia Schneider, die choreografische Leitung hatte Thomas Kraml.
Kommentare