Beatrice Körmer muss um ihr Krönchen fürchten

© Markus Spitzauer

Stars Austropromis
04/26/2019

Miss-Stimmung: Schlimme Vorwürfe rund um die "Miss Vienna"-Wahl

Alles nur geschoben? Man denkt angeblich sogar daran, die frisch gewählte Siegerin Beatrice Körmer wieder zu entkrönen.

von Lisa Trompisch

Was für ein Krimi - da schlägt das Herz eines jeden Liebhabers von Klatsch-und-Tratsch-Geschichten höher: Schöne Frauen und ein handfester Skandal. Bei der "Miss Vienna"-Wahl im Club Schwarzenberg soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, angeblich stand die Gewinnerin schon im Vorfeld fest, wurde regelrecht zum Sieg gepusht - so munkelt man zumindest.

Bei der seit gestern schönsten Frau Wiens handelt es sich um Beatrice Körmer, die mit ihrem Lebensgefährten Heimo Turin schon seit längerem durch die Wiener Society tingelt. Eine eigene PR-Agentur und Stilberater wurden engagiert um der großen Blonden zu einem It-Girl-Status zu verhelfen. Gekrönt jetzt eben mit dem Sieg bei der "Miss Vienna"-Wahl. Ein Kindheitstraum wurde damit wahr, wird Beatrice zitiert.

Wenn, ja wenn, da jetzt nicht die bösen Vorwürfe wären, die Jury hätte nicht korrekt und unabhängig gewählt. Peter Westenthaler, dessen Tochter Cornelia ebenfalls bei der Wahl mitgemacht hat, macht seinem Ärger auf Facebook so richtig Luft.

"Der Skandal ist perfekt! Alles wussten es und alle, die es bereits seit Wochen wussten und auch davor gewarnt haben, wurden heute bestätigt. Wie dumm kann sich so manch einer in der Jury aber auch die Veranstalterin nur anstellen. 11 tolle, engagierte Mädels wurden sichtbar unterbewertet und nur die Eine - im Vergleich maximal Durchschnittliche - von der es alle bereits seit Wochen wussten, wurde ebenso sichtbar von den üblichen Mitgliedern einer Wiener Schicki-Micki-Szene mit Höchstnoten überhäuft", schreibt er da empört. 

"Dazu wurde jetzt bekannt, dass die Veranstalterin ein Naheverhältnis zur jetzigen Siegerin pflegt. War sie doch beim üppigen Geburtstagsfest des Lebensgefährten der jetzigen Siegerin champagnisierend dabei und lässt sich offenbar von derselben Person beraten, die auch die Kandidatin berät. Vieles wird noch ans Tageslicht treten, wie z.b. so manches Naheverhältnis von Jury-Mitgliedern und welche Hintergründe es dafür gibt", greift er auch die Jury direkt an. 

Auch die "Miss Austria Corporation" , die bereits im Vorfeld der Wahl einen anonymen Hinweis bekommen hat, es könnte zu Manipulationen kommen,  hat schon reagiert, beziehungsweise auch noch einen Anwaltsbrief angekündigt. Soviel bis jetzt: "Die Teilnehmerinnen, die sich bei der heutigen Miss Vienna Wahl, oder bereits im Vorfeld, ungerecht behandelt gefühlt haben, möchte die Miss Austria Corporation dahingehend unterstützen, dass sie am 3.5.2019 noch einmal zur Wahl der Miss Online antreten dürfen und dadurch eine weitere Chance auf einen Platz im Finale der Miss Austria Wahl haben."

Freitagnachmittag gab's dann noch eine Aussendung dazu: "Die MISS AUSTRIA CORPORATION Veranstaltungsges.m.b.H. (MAC) hat mit sämtlichen Lizenznehmern, so auch mit Frau Göbel, umfangreiche Verträge abgeschlossen, die die Rechte und Pflichten der Lizenznehmer konkret festlegen. Es ist daher auch genau vertraglich dargestellt und den Lizenznehmern bekannt, auf welche Art und Weise eine Wahl abzuhalten ist. Dies liegt grundsätzlich im Verantwortungsbereich der Lizenznehmer. Die MAC sieht sich als Lizenzgeberin sehr wohl in der Verantwortung, im Falle des Verstoßes gegen vertragliche Pflichten die notwendigen Konsequenzen zu ziehen – diese reichen von der sofortigen Beendigung der Zusammenarbeit bis zur Aberkennung von Titeln. Die MAC nimmt ihre Verantwortung sehr ernst, was allerdings mit sich bringt, dass sämtliche Vorwürfe (wie sie auch derzeit in Zusammenhang mit der Miss Vienna Wahl 2019 erhoben werden) einer konkreten Prüfung unterzogen werden, bevor allenfalls voreilige Schritte gesetzt werden. Durch diese Vorgehensweise soll auch gewährleistet sein, Teilnehmerinnen davor zu schützen, durch allenfalls unberechtigte Vorwürfe beeinträchtigt zu werden."

Einstweilen hat sich sogar schon ein Jury-Mitglied von den Vorwürfen distanziert. So schreibt Ekaterina Mucha auf Facebook: "26.04.2019. in einer langen, turbulenten Nacht im Club Schwarzenberg wurde die begehrte Krone der Miss und von Mister Vienna vergeben und die schönste Frau /der schönste Mann Wiens gewählt. Bekanntlich „ sind die Geschmäcker verschieden“ aber ich habe (mit 10 anderen Juroren ) mein bestes gegeben. Nach vier Durchgängen (Trachten, Sport, Casual und Finale) war die Miss vienna gekürt. Ich freue mich für alle Teilnehmerinnen - Mädels, ihr seid allesamt wunderschön ", schreibt die Verleger-Gattin auf Facebook.

Nichtsdestotrotz werden jetzt sogar Gerüchte laut, das Beatrice der Titel wieder aberkannt werden könnte und sie nicht bei der "Miss Austria"-Wahl teilnehmen darf.

Und was sagt Beatrice Körmer selbst dazu? „Ich bin zutiefst betroffen über diese völlig haltlosen Vorwürfe und die Art und Weise wie hier mit Menschen umgegangen wird. Die Beleidigungen, Untergriffigkeiten und Vorwürfe treffen mich sehr. Ich habe monatelang auf diesen Tag hin gearbeitet und - wie alle anderen Mädchen auch - mein Bestes gegeben. Derartig attackiert zu werden tut wirklich weh. Und ich hoffe sehr dass alles schnell und lückenlos aufgeklärt wird."

 

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