Andy Sachs ist zurück: Oscar-Preisträgerin AnneHathaway zeigt sich knapp 20 Jahre nach Erscheinen der Komödie "Der Teufel trägt Prada" wieder in ihrer berühmten Rolle. Was Sie vielleicht noch nicht über die erfolgreiche Schauspielerin wussten:
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Plädiert für mehr Liebe
Hathaway hat die Kraft der Liebe beschworen. "Der Begriff Romantik fasst es zu eng", sagte die Schauspielerin 2024 den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Grundsätzlich brauchen wir mehr Liebe, und Romantik ist nur ein Teilaspekt davon. Wir brauchen mehr Güte, Mitgefühl und Freundlichkeit." Sie habe einmal die Frage gehört, ob Liebe überschätzt sei. "Und ich kann nur sagen: Sie wird unterschätzt. Wir haben es mit Krieg, Folter und Grausamkeit probiert. Aber haben wir es in unserer Geschichte wirklich mit der Liebe versucht?" Sie sagte, die Beatles hätten es perfekt formuliert mit "All You Need Is Love" ("Alles, was du brauchst, ist Liebe"). "Diese Weisheit steht uns seit Tausenden von Jahren zur Verfügung."
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Steht auf einfache Dates
Hathaway schätzt beim Ausgehen mit ihrem Mann das Einfache. "Manchmal hat man an Date-Nights einfach nur Lust zu sitzen", sagte die Schauspielerin, die mit dem Schauspieler Adam Shulman zwei Söhne hat, einmal in der Talkshow "Live with Kelly and Mark". "Wenn man zwei kleine Kinder hat, einfach nur dazusitzen und sich anzuschauen und zu wissen, dass man nichts sagen muss – das ist gut." Die Oscar-Preisträgerin berichtete auch davon, wie sie einst ein romantisches Wochenende mit einer außergewöhnlichen Aktivität habe aufpeppen wollen - in einem Wellnesshotel, mit einer spontanen Teilnahme an einem Sauerkraut-Workshop. Ihr Mann habe sich von der Idee nicht überzeugen lassen und sich stattdessen ausgeruht, berichtet Hathaway. Sie selbst sei dann später mit einem stinkenden Glas zurück aufs Zimmer gekommen. Das Paar ist seit 2012 verheiratet. Der erste gemeinsame Sohn, Jonathan, kam im März 2016 zur Welt, sein kleiner Bruder Jack im November 2019.
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Sollte bei Casting zehn Männer küssen
Hathaway täuschte eigenen Angaben zufolge vor rund 20 Jahren Enthusiasmus darüber vor, sich bei einem Casting durch eine Reihe potenzieller Filmpartner küssen zu müssen. "In den 2000er-Jahren - und das ist mir auch passiert - wurde es als normal angesehen, einen Schauspieler zu bitten, mit anderen Schauspielern zu knutschen, um die Chemie zu testen", sagte sie 2024 der Modezeitschrift "V Magazine". "Mir wurde gesagt: 'Heute kommen zehn Typen und du bist gecastet. Freust du dich nicht darauf, mit jedem von ihnen rumzumachen?' Und ich dachte: 'Stimmt etwas nicht mit mir?', weil ich mich nicht gefreut habe. Ich fand, es klang eklig." Sie sei damals "so jung" gewesen und habe genau gewusst, "wie leicht man alles verlieren kann, wenn man als 'schwierig' abgestempelt wird", erklärte Hathaway. "Also tat ich einfach so, als wäre ich begeistert und machte weiter." Die Schauspielerin betonte, dass es in dieser Situation nicht um ein "Machtspiel" der Verantwortlichen gegangen sei und niemand sie habe verletzen wollen. "Es war einfach eine ganz andere Zeit und heute wissen wir es besser."
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Lieber Film- als Popstar
Hathaway hat durch ihre Rolle in ihrem neuen Film "Mother Mary" herausgefunden, dass sie selbst kein Popstar sein könnte. Als die Dreharbeiten beendet waren, dachte sie: "Wow, ich bin so gar kein Popstar", sagte die 43-Jährige der "New York Times". Hathaway spielt in "Mother Mary" einen erschöpften Megastar. Als Schauspielerin liebe sie es, das, was sie durchgemacht habe, die geheimen Teile ihrer Seele, zu teilen, aber durch einen Filter, durch einen Avatar, mit dem sie sich ganz privat und heimlich identifizieren könne, erklärte Hathaway. Aber sie müsse als Schauspielerin "nie darüber reden" und müsse das nie preisgeben, so Hathaway. Bei einem Popstar hingegen "basiert das Image, das man nach außen trägt, auf einem selbst". Mit Blick auf die Arbeiten an dem neuen Film sagte sie: "Zu meinem Entsetzen und meiner Bestürzung wurde mir klar, dass ich keine Ahnung hatte, wie man in ein Mikrofon singt." Popmusik sei eine "mühelose Kraft", was nicht wirklich ihr Ding sei, sagte sie und fügte lachend hinzu: "Bei mir dreht sich alles um Anstrengung."
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Ging von Karriereende mit Mitte 30 aus
Hathaway ist nach eigenen Angaben dankbar über ihre langanhaltende Karriere als Frau in der Filmbranche. "Als ich als Kind anfing, wurde ich gewarnt, dass meine Karriere im Alter von 35 Jahren von einer Klippe stürzen würde, und ich weiß, dass viele Frauen damit konfrontiert sind", sagte sie 2023 dem Modemagazin "Porter". "Was sich inzwischen entwickelt hat, ist die Tatsache, dass mehr Frauen noch weit in ihr Leben hinein Karrieren haben, was ich fantastisch finde", sagte sie. Natürlich sollte man wegen einzelner Fortschritte noch keine Parade veranstalten, betonte die Schauspielerin. "Jemand sagte neulich zu mir: 'Es gibt so viel, worauf man stolz sein kann, und es gibt so viel, was man in Ordnung bringen muss.'"
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
18 Jahre ohne Alkohol
Im Alter von 36 Jahren verriet Hathaway, in den nächsten 18 Jahren keinen Alkohol trinken zu wollen - für ihren Sohn. "Er kommt jetzt in ein Alter, wo er mich morgens wirklich ständig braucht", sagte die Schauspielerin 2019 in der "Ellen"-Show. Zuvor hatte sie über ihre Erfahrungen mit feucht-fröhlichen Abenden und dem Kater am nächsten Tag gesprochen.
Was Sie vielleicht noch nicht über Anne Hathaway wussten
Gesundes Selbstvertrauen
Hathaway leidet nicht an mangelndem Selbstbewusstsein. "Wenn ich eine Rolle will, dann schnappe ich sie mir auch", sagte sie schon 2012 im Interview mit dem Fernsehsender "Tele 5". "Ich bin beim Vorsprechen einfach so mutig wie es geht und ziere mich nicht", erklärte sie damals. "Warum es so oft funktioniert, weiß ich auch nicht. Ich bin nicht so verkniffen, dass man Angst vor mir haben müsste, aber schon sehr ehrgeizig."
Weltweit bekannt wurde Hathaway mit der Romanze "Plötzlich Prinzessin" (2001). Es folgten Filme wie "Brokeback Mountain", "Rachels Hochzeit", "The Dark Knight Rises" und "Interstellar". Den Oscar als beste Nebendarstellerin gewann sie 2013 für ihre Rolle als Fantine in dem Filmmusical "Les Misérables".
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