Daniel Tschofenig gewann das Dreikönigsspringen, Prevc die Tournee
Daniel Tschofenig jubelt in Bischofshofen.
Es war nur noch Formsache - und Domen Prevc erledigte dies souverän. Der klare Favorit aus Slowenien holte beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen Rang zwei und gewann damit die 74. Ausgabe der Vierschanzentournee. Aus den Händen von Vorjahres-Gesamtsieger Daniel Tschofenig übernahm Prevc im Zielraum den goldenen Adler.
Der 26-Jährige war über die vier Springen gesehen mit seiner beneidenswerten Form nicht zu schlagen. Doch die Österreicher können zufrieden auf ihr Abschneiden bei der Tournee zurückblicken. In Bischofshofen flogen die Adler besonders im zweiten Durchgang sehr weit. Den Tagessieg holte wie im Vorjahr Daniel Tschofenig. "Ich bin glücklich", sagte der 23-Jährige. "Ich habe heuer weniger Druck gehabt als im letzten Jahr und das jetzt mehr genießen können. Hut ab vor Domen. Er ist dauerhaft auf hohem Niveau gesprungen. Aber wir werden ihn weiter jagen."
Jan Hörl kam auf Tagesrang 4, Stephan Embacher auf 5, Stefan Kraft auf 6 und Manuel Fettner in seinem letzten Springen bei der Tournee auf Platz 7.
"Er ist einfach eine Wettkampfsau"
In der Gesamtwertung belegte Jan Hörl hinter Prevc Rang zwei, Stephan Embacher wurde Dritter.
"Gut, dass es jetzt vorbei ist", sagte Hörl in einer ersten Reaktion im ORF. "Ich bin eine gute Tournee geholt und es ist wieder Platz zwei geworden. Ich bin zufrieden mit meinem zweiten Platz, denn der Domen war fast nicht zu biegen. Der Tagessieg ist dem Daniel (Tschofenig; Anm.) absolut zu gönnen. Er ist einfach eine Wettkampfsau. Wir werden heute bestimmt noch anstoßen, weil das war schon ein gutes Mannschaftsergebnis."
Ins Rampenlicht gesprungen hat sich bei dieser Tournee der 19-jährige Stephan Embacher. "Es ist so cool. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Tournee am Podium abschließen darf. Das ist mega! Vor den eigenen Fans so gut springen, das ist einfach genial."
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