7 Rennen ohne Podestplatz: ÖSV-Slalomstars haben Aufholbedarf
Manuel Feller verpatzte seinen zweiten Lauf und wurde Elfter
Österreichs Slalom-Läufer fahren in diesem Winter weiter dem ersten Podestplatz hinterher. Auch im siebenten Saisonrennen war das Stockerl eine österreich-freie Zone, beim Klassiker in Wengen landete Michael Matt als bester ÖSV-Athlet an der 7.Stelle.
Für den Tiroler Routinier, der nach dem ersten Lauf noch Elfter war, bedeutet es zumindest das beste Ergebnis in diesem Winter. Nun winkt Michael Matt auch ein Startplatz im Olympia-Slalom, immerhin kann er zwei Top-Ten-Platzierungen vorweisen.
Atle Lie McGrath gewann wie im Vorjahr den Slalom-Klassiker in Wengen
Den Ton im Slalom geben freilich andere an: Die Norweger zum Beispiel, die in Person von Atle Lie McGrath in Wengen wieder die Nase vorne hatten. Der 25-Jährige wiederholte seinen Vorjahressieg und verwies Pinheiro Braathen (BRA) und Henrik Kristoffersen (NOR) auf die Plätze.
Manuel Feller fiel im zweiten Lauf zurück
Und die restlichen Österreicher? Manuel Feller verhinderte im zweiten Durchgang akrobatisch einen Ausfall und musste sich mit Rang 11 zufrieden geben. Dahinter landeten Adrian Pertl und Joshua Sturm auf den Plätzen 14 und 16.
Nicht nach Wunsch läuft es weiter für Fabio Gstrein. Der Ötztaler, im letzten Winter noch zwei Mal auf dem Podest, kommt in dieser Saison nicht in Fahrt und kam auch in Wengen über Rang 20 nicht hinaus - so wird's schwer mit einem Olympia-Ticket.
Für Johannes Strolz dürfte sich das Thema Olympia inzwischen erledigt haben. Der Vorarlberger, bei den Winterspielen 2022 mit 2 Goldmedaillen und einmal Silber noch der Held der Ski-Nation, verpatzte den zweiten Lauf in Wengen und landete weit abgeschlagen.
Am kommenden Sonntag findet am Ganslernhang der nächste Slalom-Klassiker statt. Danach wird ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer sein Team für Olympia präsentieren.
Kommentare