Marcel Hirscher konzentriert sich vor dem Saisonstart nur auf sich selbst.

© APA/BARBARA GINDL

Ski alpin
10/20/2016

Hirscher: Letzte Trainingstage sind entscheidend

Seine Skischuhe seien zwar schon bequemer geworden, aber es hake noch an so mancher Stelle.

20 Skitage in der Vorbereitung hat Alpinski-Superstar Marcel Hirscher bisher in den Beinen. Entscheidend in Hinblick auf den Saison-Auftakt-Riesentorlauf am Sonntag in Sölden wird das Training in dieser Woche sein, schrieb der fünffache Gesamtweltcupsieger in seinem Blog auf redbull.com.

Seine Skischuhe seien schon bequemer geworden, aber es hake noch an so mancher Stelle. "Weil das in den letzten Jahren immer so war, beunruhigt mich das zum jetzigen Zeitpunkt aber überhaupt nicht. Entscheidend für den Saisonauftakt wird diese Trainingswoche sein", teilte der Salzburger mit.

Rhythmus

Hirscher gab sich durchaus zuversichtlich. "Wenn wir es schaffen, wie vergangenes Wochenende am Rennhang in Sölden ein paar weitere gute Einheiten draufzulegen, wird die Ungewissheit bis zum Renn-Sonntag in Sölden deutlich weniger werden. Die Anspannung dagegen, die Nervosität vor dem ersten Saisonrennen, die bleibt."

Wie jedes Jahr um diese Zeit gehe es zum Start darum, wieder in den Rhythmus zu finden, sich an die Abläufe und nicht zuletzt die niedrigen Temperaturen zu gewöhnen, schrieb Hirscher. Sölden mit seinen "nicht zu unterschätzenden Steilhang" sei doch einen ziemlichen Anspruch.

"Da schadet es nicht, wenn man da vor dem Rennen ein paar Mal runtergefahren ist. Nur dann kann man am Renntag zu denen gehören, die bei der Einfahrt in den Steilhang den Mut haben, vom ersten Tor weg Tempo zu machen. Wer das schafft, wird am Sonntag ganz weit vorne zu finden sein."

Speedrennen im Visier

Zu den Saisonzielen meinte Hirscher. "Vor dem ersten Rennen ist es schlicht zu früh, um sagen zu können, wo man im Vergleich mit den anderen internationalen Hochkarätern steht. Statt mir darüber den Kopf zu zerbrechen, konzentriere ich mich lieber darauf, bis Sonntag meine Routine zu finden, denn die hilft auf der Piste enorm."

Sollte es in seinen Kerndisziplinen (Slalom, Riesentorlauf) ordentlich laufen, werde er auch wieder Speedrennen fahren. Konkret nannte er den Super-G in Beaver Creek, in Kitzbühel und beim Weltcupfinale in Aspen.

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