Eishockey, Vienna Capitals - EC Salzburg

Capitals-Profi Niki Hartl nach dem Spiel

© DIENER / Eva Manhart / DIENER / Eva Manhart

Sport Wintersport
12/22/2019

Salzburg gewinnt das Weihnachtsspiel bei den Capitals 3:2

7.022 Zuschauer sahen ein intensives Eishockey-Duell um die Tabellenführung, am Ende jubelte Salzburg.

von Peter Karlik

Wunderkerzen, Weihnachtshauben, Selfies mit den Fans und Nachwuchsspielern – doch in den Gesichtern der Capitals-Profis war kaum eine besinnliche Miene zu erkennen. Zu schmerzlich war die Niederlage gegen Red Bull Salzburg im letzten Spiel vor dem Fest. Nach dem 2:3 blieb den Wienern der Sprung an die Tabellenspitze untersagt und führt Salzburg vor der dreitägigen Weihnachtspause mit fünf Punkten vor den Wienern. „In der ersten Viertelstunde nach so einem Spiel ist es nicht leicht. Aber dann muss man es schaffen, mit den Fans ein wenig zu feiern“, sagte Ali Wukovits, der das 2:3 der Capitals erzielt hatte.

Salzburg dominierte lange das Geschehen in der mit 7.022 Fans ausverkauften Erste Bank Arena und ging durch Brickley (3.) früh in Führung. Es war bereits der zweite Alleingang des Amerikaners. Dass es nach 40 Minuten nur 3:1 für Salzburg stand, hatten die Wiener auch den drei Stangen- bzw. -Lattentreffern zu verdanken.

Nach der zweiten Pause nahmen die Capitals mehr Risiko und wurden belohnt: Nach einer starken Vorarbeit von Baun traf Wukovits unter die Latte zum 2:3 (43.). Das war eine Initialzündung für die Wiener, die sich von da an mehr zutrauten und erstmals in dieser Partie Druckphasen aufbauen konnten. Doch Zählbares kam nicht mehr heraus. Es war die dritte Niederlage im dritten Saisonduell der beiden Mannschaften. Und so waren es dann wieder die Wunderkerzen, die Funken auf dem Eis sorgten.

Mark Flood, der das erste Wiener Tor erzielt hatte, kritisierte: "Es war offensichtlich, dass wir nicht so begonnen haben, wie wir es wollten. Erst im dritten Drittel haben wir es geschafft. Aber dann ist es gegen ein solches Team wie Salzburg meistens zu spät."

Salzburg-Coach Matt McIlvane freute sich über den Sieg: "Alles, was ich vor Weihnachten wollte, waren diese drei Punkte. Wien hat ein großartiges Team und es ist immer eine Herausforderung. Ich bin stolz auf meine Jungs."

KAC verliert erneut

Zu einem richtig schlechten Zeitpunkt ist der KAC in eine Krise geschlittert. Nach sechs Siegen in Folge verlor der Meister zuletzt vier Spiele in Folge. Das 1:2 am Sonntag vor dem eigenen Publikum gegen Fehervar war der vorläufige Tiefpunkt. Der Vorsprung auf den sechsten Platz ist auf drei Punkte geschmolzen. Und die Ausbootung von David Fischer als Kapitän durch Trainer Matikainen dürfte keinen guten Effekt auf die Leistung des Teams gehabt haben.

Eine beachtliche Wende schaffte der VSV in Linz. Nach einem 1:3 Rückstand gewannen die Kärntner mit 7:5.Graz gewann in Innsbruck 3:2.

Sonntag-Spiele

KAC – Fehervar 1:2 (1:1, 0:1, 0:0).
Tore:
Neal (14.); Girard (13.); Sarauer (32./PP).

Capitals   – Salzburg 2:3 (0:2, 1:1, 1:0).
Tore:
Flood (21.), Wukovits (43.); Brickley (3.), Hari (6./PP), Kolarik (32.).

Linz  –  VSV 5:7 (4:2, 0:2, 1:3).
Tore:
Lebler (1.), Schofield (6./PP), Fejes (9., 17.), DaSilva (42./PP);  Pollastrone (8./PP), Schmidt (16./PP), Ulmer (28.), Reid (36./PP, 45.), Björkstrand (47.), Karlsson (53.).

Innsbruck  –  Graz  2:3 (1:1, 0:0, 1:2).
Tore:
Lammers (20.), Zajc (60.);  Hilding (3.), Oberkofler (42., 60.).
 

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