FIS Cross Country World Cup in Lillehammer

© EPA / GEIR OLSEN

Sport Wintersport
01/18/2020

Rekordsieg: ÖSV-Springerinnen fliegen der Konkurrenz davon

Die Siegesserie der Skispringerinnen hält an. Das österreichische Quartett holte den fünften Erfolg in Serie.

Österreichs Skispringerinnen haben am Samstag erstmals ein Teamspringen im Weltcup gewonnen. Das gelang Daniela Iraschko-Stolz, Marita Kramer, Chiara Hölzl und Eva Pinkelnig im japanischen Zao noch dazu mit einem neuen Rekordvorsprung in der noch jungen Disziplin - 140,4 Punkte vor dem Zweiten Japan. Dem Quartett hätten am Ende auch sieben statt der absolvierten acht Sprünge locker gereicht.

"Saugeil!", jubelten die Damen nach dem letzten Sprung von Pinkelnig, der nur noch Formsache war. Die Vorarlbergerin, die am Freitag den Einzelbewerb gewonnen hatte, war mit Weiten von 97,5 und 96,5 Metern Österreichs beste Springerin an diesem Abend. "Es ist einfach unglaublich. Alle vier Mädel waren großartig heute, und wir sind sehr, sehr glücklich", meinte Hölzl nach dem Springen bei Flutlicht.

Auf dem dritten Platz landete Norwegen um Weltcup-Spitzenreiterin Maren Lundy, die mit 98 Metern im zweiten Durchgang auch die Tageshöchstweite erzielte. Nur 0,4 Punkte fehlte den Skandinavierinnen auf die Japanerinnen. Abgeschlagen nur auf dem sechsten Platz landete Team-Weltmeister Deutschland.

"Alles wirkt momentan sehr leicht"

Es war insgesamt schon der fünfte rot-weiß-rote Erfolg im Weltcup in Serie. Über den freute sich klarerweise auch Harald Rodlauer. "Alles wirkt momentan sehr leicht, aber das ist es sicher nicht. Man muss jeden Tag seine Hausaufgaben machen und dazu kommt jetzt das nötige Glück, das man für so einen Höhenflug braucht. Dann geht scheinbar alles von alleine", meinte der Damen-Cheftrainer. "Wir hatten vor der Saison das Ziel, als Team möglichst erfolgreich zu sein und im Nationencup weit vorne zu sein. Daran hat sich nichts geändert."

1. Österreich (Daniela Iraschko-Stolz/86,5 m, 85,0 m, Marita Kramer/92,5, 87,0, Chiara Hölzl/95,0, 93,5, Eva Pinkelnig/97,5, 96,5) 889,4 Punkte

2. Japan (Ito Yuki/75,0, 79,5, Nozomi Maruyama/84,0, 86,5, Sara Takanashi/91,5, 86,5, Yuka Seto/86,5, 92,0) 749,0

3. Norwegen (Anna Odine Ström/84,0, 87,5, Ingebjörg Saglien Braaten/77,5, 79,0, Silje Opseth/80,0, 83,0, Maren Lundby/96,0, 98,0 ) 748,6

4. Russland 722,6
5. Slowenien 711,7
6. Deutschland 667,3
7. Italien 593,6
8. Polen 562,7

Am Sonntag (8.00 Uhr MEZ) folgt für die Damen in Japan zum Abschluss noch ein zweiter Einzelbewerb in Zao, bevor die Damen am Montag nach zwei Wochen in Japan wieder die Heimreise antreten. Der nächste Damen-Weltcup folgt kommende Woche in Rasnov in Rumänien.

Im Teamspringen war den Österreicherinnen bei zuvor vier Anläufen im Weltcup davor noch kein Sieg gelungen. Mehr Konkurrenzen hat es bisher nicht gegeben. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Seefeld hatten die ÖSV-Damen hinter Deutschland Silber geholt.

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