Schmerzen zu groß: Eisschnelllauf-Star Herzog bricht die Spiele ab
Kein Rennen mehr für Herzog
Eisschnellläuferin Vanessa Herzog wird bei den Olympischen Spielen in Mailand/Cortina keinen weiteren Start absolvieren. Die am Montag über 1.000 m unter 30 Konkurrentinnen nur auf Rang 24 gekommene Tirolerin teilte den Entschluss von sich und ihrem Ehemann und Trainer Thomas Herzog mit.
Nach massiven Rückenschmerzen in den vergangenen Wochen war die 30-Jährige gestartet, hatte danach aber einen Start über ihre eigentliche Parade-Distanz offengelassen. Am Tag danach hieß es für die Wahl-Kärntnerin sozusagen „Games over“. „Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem die Schmerzen wieder unerträglich sind. So kann ich keine Rennen fahren. Ich habe wirklich alles versucht, aber es soll einfach nicht sein.“
Auch Saisonende
Seine Ehefrau war sowohl 2018 als auch 2022 Olympia-Vierte gewesen und vor eineinhalb Wochen nach dreiwöchiger Zwangspause wegen einer Bandscheibenvorwölbung samt beidseitiger Entzündung des Iliosakralgelenks in Mailand auf das Eis zurückgekehrt. Die Schmerzen hatten sich rund um die Weihnachtszeit erstmals eingestellt. Herzog wird nun auch ihre Saison beenden.
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