© EPA/SERGEI ILNITSKY

Sport Wintersport
10/05/2020

Nach Kopfverletzung: ÖSV-Skicrosser muss die Karriere beenden

Christoph Wahrstötter konnte sich von seinem schweren Sturz bei den Winterspielen 2018 in Südkorea nicht mehr erholen.

von Christoph Geiler

Skicrosser Christoph Wahrstötter beendet mit 30 Jahren seine Karriere. Und das nicht ganz freiwillig. Denn der Körper gab dem Tiroler die Signale, dass er besser leiser treten und auf die intensiven und teils gefährlichen Mann-gegen-Mann-Duelle auf der Piste verzichten sollte.

Wahrstötter hatte sich 2018 bei den Olympischen Spielen bei einem Sturz eine schwere Kopfverletzung zugezogen. Bei diesem Skandal-Bewerb waren zahlreiche Athleten Opfer der viel zu hohen und weiten Sprünge geworden und im Krankenhaus gelandet. Wahrstötter war eines der Opfer - von seinem schweren Unfall konnte sich der Tiroler nicht mehr erholen.

"Es ist schon unmittelbar nach Pyeongchang ein Rücktritt im Raum gestanden. Aber ich habe es noch einmal versucht und auch noch einmal alles investiert, musste aber zur Kenntnis nehmen, dass mir nach dieser Verletzung nicht mehr alles so leicht von der Hand gegangen ist", erklärte Wahrstötter.

"Ich habe zuletzt aber auch gemerkt, dass ich nicht mehr all die Eigenschaften an den Tag legen kann, die notwendig sind, um im Skicross ganz vorne mitfahren zu können."

Wahrstötter stand bei seinen 93 Starts im Weltcup fünf Mal auf dem Stockerl, ein Sieg blieb dem Tiroler allerdings verwehrt. In der Saison 2016/'17 beendete er den Gesamtweltcup an siebenter Stelle. "Ich bin glücklich darüber, dass ich schöne Erfolge feiern durfte und möchte mich beim ÖSV sowie allen Trainern und Betreuern für die großartige Unterstützung in den vergangenen zehn Saisonen bedanken", sagte der Tiroler.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.