Sport | Wintersport
01.12.2018

Kombinierer Seidl in Lillehammer Achter

Der Salzburger konnte im Massenstartbewerb nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen.

Mario Seidl ist in diesem Winter ein Muster an Konstanz und präsentiert sich weiter in guter Verfassung. Nachdem der Salzburger Kombinierer beim Saisonauftakt in Ruka endlich seinen ersten Weltcupsieg feiern durfte, zeigte er nun auch in Lillehammer mit starken Leistungen auf der Schanze und in der Loipe auf. Beim Massenstartbewerb (10 km Langlauf/Sprung von der Normalschanze) wurde der 25-Jährige Achter und war damit bester Österreicher.

Die Podestplätze waren für die ÖSV-Kombinierer diesmal außer Reichweite, nachdem sie im Langlaufrennen durch die Bank nicht das Tempo der Schnellsten mitgehen konnten. Mit Franz-Josef Rehrl (11.) und Martin Fritz (15.) schafften es zwei weitere Österreicher immerhin in die Top 15. Routinier Bernhard wurde wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzuges disqualifiziert.

Der Sieg ging an den Norweger Jarl Magnus Riiber, der bereits den Wettkampf am Freitag für sich entschieden hatte und in der Gesamtwertung des Lillehammer-Triples führt. Am Sonntag findet im Olympiaort von 1994 noch ein weiterer Wettkampf statt.