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Skispringen
03/24/2019

Kobayashi zog in Planica eine Flugshow ab

Der Japaner gewann auch das letzte Saisonspringen, Stefan Kraft landete als bester Österreicher auf Rang 17.

von Christoph Geiler

Der letzte Wettkampf des Winters wurde noch einmal zu einer Machtdemonstration von Ryoyu Kobayashi. Der japanische Dominator präsentierte sich beim Skifliegen in Planica in bestechender Form und feierte seinen 13. Saisonsieg. Mit diesem Erfolg sicherte sich der 22-Jährige auch noch den Sieg im Skiflugweltcup, schon seit Wochen war Kobayashi als Gesamtweltcupsieger festgestanden.

Fast hätte der Japaner in Planica sogar den Skiflug-Weltrekord von Stefan Kraft geknackt. Mit 252 Metern stellte Kobayashi auf dem slowenischen Riesenbakken im ersten Durchgang einen neuen Schanzenrekord auf und blieb nur eineinhalb Meter unter der Bestmarke des Salzburgers.

Die Österreicher waren zum Abschluss nur Flugbegleiter. Keinem einzigen ÖSV-Adler gelang der Sprung in die Top Ten. Stefan Kraft, der sichtlich das Saisonende herbei sehnt, war in Planica mit Flügen auf 224 und 212,5 Meter als 17. noch der Beste. Der 25-Jährige beendet den Winter im Gesamtweltcup hinter Kobayashi auf Rang zwei.

Die Ergebnisse der weiteren Österreicher: Michael Hayböck (18.), Daniel Huber (21.), Philipp Aschenwald (23.), Manuel Fettner (30.).

Seifriedsberger Vierte

Besser verlief das Weltcupfinale für die ÖSV-Springerinnen. Jacqueline Seifriedsberger erreichte in Tschaikowski (Russland) mit Rang vier zum Abschluss ihr bestes Saisonergebnis. Chiara Hölzl (6.) und Eva Pinkelnig landeten ebenfalls im Vorderfeld. Der Sieg ging an die Norwegerin Maren Lundby.