Nach Reanimation: KAC-Spieler wird aus künstlichem Tiefschlaf geholt
KAC-Verteidiger Jordan Murray
Der am Dienstag im ersten Viertelfinalspiel der ICE-Eishockey-Liga gegen Fehervar reanimierte KAC-Verteidiger Jordan Murray befindet sich in der Aufwachphase aus dem künstlichen Tiefschlaf und „stabilem Zustand“. Das teilten die Kärntner am Mittwochvormittag mit. Der 33-jährige Kanadier war in der 18. Minute beim Stand von 1:0 für die Kärntner Gastgeber auf der Spielerbank kollabiert und nach erfolgreicher Reanimierung ins Klinikum Klagenfurt transportiert worden. Murray verlor erst das Bewusstsein und dann auch die Vitalzeichen, wurde von den Vereinsärzten Hannes Florianz und Günther Bachler sowie anwesenden (Notfall-) Medizinern und Medizinerinnen sowie Sanitätern und Sanitäterinnen minutenlang reanimiert und konnte in der Folge ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie es mit der „best of seven“-Serie der beiden Teams weitergeht, ist noch nicht final geklärt. Die Liga richtete die besten Wünsche an Murray und seine Familie und äußerte sich dann erstmals zu den Plänen. Fix ist, dass die für Donnerstag (in Székesfehérvár) und Samstag (in Klagenfurt) vorgesehenen Spiele nicht wie geplant stattfinden werden. Als vorläufige Anpassung des Playoff-Formats plant die Liga, die Viertelfinalserie zwischen dem EC-KAC und Hydro Fehérvár AV19 vom Best-of-Seven- auf ein verkürztes Format umzustellen.
Nach aktuellem Stand soll das erste Spiel der Serie am Montag, den 16. März, in Klagenfurt ausgetragen werden. Weitere Informationen zur Terminplanung werden veröffentlicht, sobald diese final feststehen. Die Liga betont, dass dieser Plan einer laufenden Überprüfung unterliegt und – abhängig von der weiteren Entwicklung der Situation und in enger Abstimmung mit beiden Klubs – angepasst werden kann.
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