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Sport Wintersport
10/03/2020

Großer Wahltag: Saalbach hofft auf den Zuschlag für die Ski-WM 2025

Der WM-Ort von 1991 geht als Favorit in die Abstimmung. Die Mitbewerber sind Crans Montana und Garmisch-Partenkirchen.

Die größte Sorge der Saalbacher und der Hinterglemmer sind vor der Vergabe der Ski-WM 2025 die Tücken des World Wide Web. Nicht auszudenken, eines der honorigen Mitglieder des FIS-Vorstandes sieht im entscheidenden Moment wegen eines Internet-Ausfalls schwarz und kann sich deshalb kein Bild von der WM-Präsentation der Salzburger machen.

Das Coronavirus sorgt bei der FIS für ein Novum: Normalerweise hätten sich die Entscheidungs- und Würdenträger des Weltverbandes bereits im Mai im thailändischen Pattaya getroffen, um den Austragungsort der Ski-WM 2025 zu küren, nun findet die Abstimmung heute Nachmittag online in einer Videokonferenz statt. Zuvor haben die drei Kandidaten noch die Gelegenheit, mit einem Kurzfilm Werbung in eigener Sache zu machen.

Sein Wille geschehe

Crans Montana (Schweiz) und Garmisch-Partenkirchen heißen die Mitbewerber von Saalbach-Hinterglemm, doch die Pinzgauer wähnen sich nicht zu Unrecht in der Favoritenrolle. Bei der Kandidatur für die WM 2023 war Saalbach noch an Meribel (FRA) gescheitert, diesmal spricht aber vieles für die zweite WM nach 1991.

Vor allem das intensive Engagement von Peter Schröcksnadel, der zum Abschluss seiner 30-jährigen Präsidentschaft dem Verband und seinem Nachfolger noch ein Heim-Event bescheren möchte. „Er lässt nichts aus, um das positiv hinzubekommen. Unsere Chancen sind groß“, sagt OK-Chef Bartl Gensbichler.

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