Eishockey, Vienna Capitals - Innsbruck

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Sport Wintersport
01/16/2021

Eishockey: Elf Treffer und ein mühevoller Sieg der Capitals

Die Wiener holten gegen Innsbruck ein 0:2 auf und verspielten in der Schlussminute eine 5:3-Führung.

von Peter Karlik

Einen Heimvorteil in einer leeren Halle auszumachen, ist wahrlich nicht leicht. Mehr als dass die Spieler nicht mit dem Bus anreisen müssen und sich in ihrer gewohnten Kabine umziehen können, bringt es der Heimmannschaft in Corona-Geisterspielzeiten tatsächlich nicht.

Den Capitals fehlt die Unterstützung der Fans offenbar sehr. Von den jüngsten neun Partien gingen sechs verloren. Auch beim 6:5-Sieg nach dem Penaltyschießen am Samstag gegen die Innsbrucker Haie hatten die Wiener große Probleme.

Dass die Capitals nach einem 0:2-Rückstand ins Spiel zurückfanden, hatten sie Viertlinienstürmer Sascha Bauer zu verdanken. Dem 24-jährigen Wiener gelang innerhalb von nur 99 Sekunden der erste Doppelpack in seiner Karriere. Mit sechs Saisontoren hat der Stürmer auch schon seine Karrierebestleistung von fünf Treffern in der Saison 2016/2017 übertroffen. "Nach dem ersten Tor war ich so voll mit Adrenalin, dass ich beim nächsten Einsatz  wieder voll draufgegangen. Zum Glück ist der Puck genau zu mir gesprungen."

Hektische Schlussphase

Zu Beginn des Schlussdrittels ging Innsbruck knapp nach einer Unterzahl durch Christoffer erneut 3:2 in Führung. Vause glich in ähnlicher Situation zum 3:3 aus (44.). Danach trafen Loney (56.) aus kurzer Distanz und Hartl (58.).

5:3 und zwei Minuten zu spielen. Aber mit einem sechsten Feldspieler schaffte Innsbruck durch Herr (60.) und Gerlach (60.) fünf Sekunden vor dem Ende Ausgleich zum 5:5.

Im Penaltyschießen sorgten Loney und Richter für den mühevollen Wiener Sieg. 

Capitals-Trainer Dave Cameron war sauer. "Ich bin enttäuscht von meinen Top-Spielern. Wir werden morgen einige Dinge zu besprechen haben. Ich will die Leistung von Innsbruck nicht schmälern, aber wir haben es ihnen viel zu leicht gemacht. Dass wir noch gewonnen haben war glücklich."

In Bratislava feierte Dornbirn einen 5:1-Erfolg und ist das einzige Team der unteren Tabellenhälfte, das Ambitionen nach oben hat.

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