Eine Tribüne voller Schneemänner beim Geisterrennen in St. Anton

Viele Schneemänner stehen auf den Stufen vor dem Gebäude von St. Anton Arlberg.
Bei den Weltcuprennen der Damen erhalten die Läuferinnen am Wochenende Unterstützung der anderen Art.

Not macht erfinderisch. Und so übertreffen sich mittlerweile die Veranstalter von Sportevents regelrecht, wie sie bei ihren Wettkämpfen einen Hauch von Atmosphäre erzeugen können, obwohl keine Zuschauer zugelassen sind. So waren zum Beispiel bei den Weltcuprennen im Grödnertal zahlreiche holzgeschnitzte Figuren auf der Tribüne zu sehen.

Während eines Schneefalls sind Pappfiguren auf einer Tribüne zu sehen.

Bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf wurden riesige Pappfiguren mit dem Konterfei von Skisprungfans auf der leeren Tribüne aufgestellt.

Die Aktion, die man sich in St.Anton für die bevorstehenden Weltcuprennen der Skidamen einfallen hat lassen, funktioniert freilich nur bei entsprechender Schneelage. Damit die Kulisse bei den Geisterrennen nicht gar so trist ist, wurden dort in den letzten Tagen hunderte Schneemänner und -frauen geformt, die nun auf der Tribüne die fehlenden Fans ersetzen.

Viele Schneemänner stehen aufgereiht vor einer Bergkulisse.

Das sieht nicht nur herzig aus, die Schneemannaktion dient obendrein einem guten Zweck. "Um 100 Euro kann man nämlich je eine Schneemann-Patenschaft erwerben. Die gesamte Spendensumme wird dann einem nachhaltigen Wasserprojekt in Afrika zugutekommen“, erklärt Martin Ebster, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

In St.Anton findet am 9.Jänner eine Abfahrt statt, einen Tag später wird ein Super-G gefahren.

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