Austin Smith (li.) musste seine Karriere aufgrund der Verletzungsfolgen beenden.

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Sport Wintersport
09/15/2018

EBEL-Meister Bozen wies Vorwürfe von Smith zurück

"Umfassende medizinische und physiotherapeutische Betreuung" sei gewährleistet worden, heißt es in einem Statement.

Der HCB Südtirol aus der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat die schweren Vorwürfe von Austin Smith am Samstag in einer Presseaussendung zurückgewiesen. Smith hatte vor drei Tagen anlässlich seines Karriereendes aufgrund der Folgen einer Gehirnerschütterung auf Instagram geschrieben, dass er trotz der Verletzung mehrere Spiele bestritten habe und seine Symptome nicht ernst genommen wurden.

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Man nehme die Aussagen des ehemaligen Stürmers mit Bedauern zur Kenntnis, teilte Südtirol nun mit. "Es ist uns als Sportverein besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass wir niemals die Gesundheit unserer Spieler aufs Spiel setzen würden und verletzte Spieler zu einem Einsatz zwingen. Nachdem es sich hier um einen komplexen Sachverhalt handelt, der sowohl arbeitsrechtliche, medizinische und Fragen des Persönlichkeitsrechts und Datenschutz betrifft, hat der HCB seine rechtliche Vertretung beauftragt eine offizielle Stellungnahme vorzubereiten", schrieb der Verein in seinem Statement.

Auch die EBEL hatte von Bozen nach Aufkommen der Vorwürfe eine Stellungnahme gefordert. Man habe dem Spieler "eine umfassende medizinische und physiotherapeutische Betreuung gewährleistet", hieß es im Statement des Vereins. Smith war nach dem Meistertitel mit Bozen zum Ligarivalen Innsbruck gewechselt, sein Vertrag wurde nach zwei Monaten aufgrund der gesundheitlichen Probleme aber wieder aufgelöst.

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