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Sport Wintersport
01/06/2022

Huber gewinnt in Bischofshofen, Kobayashi ist Tourneesieger

Dem Japaner genügt im vierten und letzten Springen Platz 5 für den Gesamtsieg.

Ryoyu Kobayashi ist der Sieger der 70. Vierschanzentournee. Der 25-jährige Japaner, der bereits vor drei Jahren gewonnen hatte, landete im vierten und letzten Springen in Bischofshofen auf Rang fünf, was zum großen Triumph reichte.

Gefeiert wurde am Dreikönigstag aber auch ein Österreicher. Daniel Huber, nach dem ersten Durchgang Zweiter hinter dem Deutschen Karl Geiger, feierte seinen ersten Weltcupsieg vor dem Norweger Granerud. Geiger wurde schließlich Dritter vor Yukiya Sato und Kobayashi.

Huber sorgte für den ersten österreichischen Tournee-Tageserfolg seit 30. Dezember 2016. In den Gesamtwertung war Jan Hörl als Achter bester Österreicher. „Das war ein geiler Tag. Ich hatte schon ein paar zähe Wochen hinter mir. Manchmal habe ich schon ein bisschen an mir gezweifelt, aber heute war es unglaublich, wir haben die letzten Tage noch viel gefeilt. Aber dass es so ausgeht, damit kann man nicht rechnen. Daheim den ersten Sieg, das sind so viele Emotionen“, freute sich Huber nach dem Heimerfolg.

"Schade, dass keine Fans da waren", haderte der Salzburger zunächst, sagte dann aber: "Dann wäre ich aber auch nervös gewesen. Es wird jedenfalls dauern, bis ich das realisiert habe."

 1. Ryoyu Kobayashi (JPN)1.162,3
 2. Marius Lindvik (NOR)1.138,1
 3. Halvor Egner Granerud (NOR) 1.128,2
 4. Karl Geiger (GER)1.123,6
 5. Markus Eisenbichler (GER)1.117,6
 6. Robert Johansson (NOR)1.107,9
 7. Lovro Kos (SLO)1.093,0
 8. Jan Hörl (AUT)1.075,7
 9. Daniel Huber (AUT)1.069,9
10. Yukiya Sato (JPN)1.064,7

Kobayashi gewann die Gesamtwertung überlegen mit 24,2 Punkten vor dem Norweger Marius Lindvik. „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht wegen des Grand Slams, aber ich freue mich sehr, dass ich den goldenen Adler zum zweiten Mal gewonnen habe“, so Kobayashi.

1953:SEPP BRADL (AUT)
1953/54: Olav Björnstad (NOR)
1954/55: Hemmo Silvenoinen (FIN)
1955/56: Nikolai Kamenski (UdSSR)
1956/57: Pentti Uotinen (FIN)
1957/58: Helmut Recknagel (DDR)
1958/59: Helmut Recknagel (DDR)
1959/60: Max Bolkart (GER)
1960/61: Helmut Recknagel (DDR)
1961/62: Eino Kirjonen (FIN)
1962/63: Toralf Engan (NOR)
1963/64: Veikko Kankkonen (FIN)
1964/65: Torgeir Brandtzäg (NOR)
1965/66: Veikko Kankkonen (FIN)
1966/67: Björn Wirkola (NOR)
1967/68: Björn Wirkola (NOR)
1968/69: Björn Wirkola (NOR)
1969/70: Horst Queck (DDR)
1970/71: Jiri Raska (CZE)
1971/72: Ingolf Mork (NOR)
1972/73: Rainer Schmidt (DDR)
1973/74: Hans-Georg Aschenbach (DDR)
1974/75: WILLI PÜRSTL (AUT)
1975/76: Jochen Danneberg (DDR)
1976/77: Jochen Danneberg (DDR)
1977/78: Kari Yliantilla (FIN)
1978/79: Pentti Kokkonen (FIN)
1979/80: HUBERT NEUPER (AUT)
1980/81: HUBERT NEUPER (AUT)
1981/82: Manfred Deckert (DDR)
1982/83: Matti Nykänen (FIN)
1983/84: Jens Weißflog (DDR)
1984/85: Jens Weißflog (DDR)
1985/86: ERNST VETTORI (AUT)
1986/87: ERNST VETTORI (AUT)
1987/88: Matti Nykänen (FIN)
1988/89: Risto Laakonen (FIN)
1989/90: Dieter Thoma (GER)
1990/91: Jens Weißflog (GER)
1991/92: Toni Nieminen (FIN)
1992/93: ANDREAS GOLDBERGER (AUT)
1993/94: Espen Bredesen (NOR)
1994/95: ANDREAS GOLDBERGER (AUT)
1995/96: Jens Weißflog (GER)
1996/97: Primoz Peterka (SLO)
1997/98: Kazuyoshi Funaki (JPN)
1998/99: Janne Ahonen (FIN)
1999/00: ANDREAS WIDHÖLZL (AUT)
2000/01: Adam Malysz (POL)
2001/02: Sven Hannawald (GER)
2002/03: Janne Ahonen (FIN)
2003/04: Sigurd Pettersen (NOR)
2004/05: Janne Ahonen (FIN)
2005/06: Janne Ahonen (FIN) und Jakub Janda (CZE)
2006/07: Anders Jacobsen (NOR)
2007/08: Janne Ahonen (FIN)
2008/09: WOLFGANG LOITZL (AUT)
2009/10: ANDREAS KOFLER (AUT)
2010/11: THOMAS MORGENSTERN (AUT)
2011/12: GREGOR SCHLIERENZAUER (AUT)
2012/13: GREGOR SCHLIERENZAUER (AUT)
2013/14: THOMAS DIETHART (AUT)
2014/15: STEFAN KRAFT (AUT)
2015/16: Peter Prevc (SLO)
2016/17: Kamil Stoch (POL)
2017/18: Kamil Stoch (POL)
2018/19: Ryoyu Kobayashi (JPN)
2019/20: Dawid Kubacki (POL)
2020/21: Kamil Stoch (POL)
2021/22: Ryoyu Kobayashi (JPN)

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