Sport | Wintersport
09.11.2018

Chaos bei Österreichs Saisonauftakt in Polen

Nach der Anreise fehlten elf Spielern die Taschen, dann musste das Spiel gegen Norwegen bei 1:0 abgebrochen werden.

Die Saison des österreichischen Eishockey-Nationalteams hätte nicht chaotischer beginnen können. Die Taschen von elf Spielern waren nicht in Danzig angekommen und auch nicht wie von der Lufthansa angekündigt bis Freitag 8 Uhr ins Hotel nachgeliefert worden.

Somit wurde das erste Spiel der Österreicher am Freitag von 14 Uhr auf 20.30 Uhr verschoben. Der Eishockey-Verband organisierte selbst einen Transport mit einem Bus aus Berlin. Die Ausrüstung der Spieler kam während der Partie gegen Norwegen an. Teamchef Roger Bader hatte bloß drei Linien, weil nur 14 Feldspieler ihre Ausrüstung hatten.

Doch das Spiel dauerte nur 20 Minuten. Schon davor war das Eis gebrochen und musste das Spielfeld mit Trockeneis repariert werden, danach löste sich aus dem Eis die rote Mittellinie. Dann hatten die beiden Teams genug. Österreich gewann die 20 Minuten durch ein Tor von Hofer mit 1:0.

Bei Österreich fehlte u.a. WM-Tormann Bernhard Starkbaum, der derzeit in der zweiten Schweizer Liga bei Kloten nur auf der Tribüne sitzt und einige freie Tage in seiner Wiener Heimat verbrachte. Das befeuerte Gerüchte, er stehe vor einem Wechsel zu den Capitals, die zuletzt Tormannprobleme hatten. Caps-Manager Kalla dementiert: „Er hat mir erzählt, dass Kloten weiter mit ihm plant.“