Sport | Wintersport
03/24/2019

Biathleten Hauser und Eberhard zeigen beim Finale auf

Der Tirolerin gelang zum Abschluss in Oslo das beste Weltcupergebnis ihrer Karriere. Julian Eberhard wird Vierter.

Im letzten Saisonrennen zeigte sich Lisa-Theresa Hauser noch einmal von ihrer besten Seite. Im Massenstartbewerb auf dem Holmenkollen in Oslo kam die Tirolerin als Fünfte ins Ziel und stellte damit ihr bestes Weltcupergebnis ein. Die Basis legte die 25-Jährige mit einer starken Leistung am Schießstand, Hauser brachte 18 ihrer 20 Schüsse ins Ziel.

"Das letzte Rennen einer Saison ist immer hart, aber da geht es wahrscheinlich allen Athletinnen gleich. Im Prinzip war es eine Quälerei über 12,5 Kilometer, ich hatte aber 'Bomben-Ski', danke an das Serviceteam. Wenn am Ende trotz zwei Fehler ein fünfter Platz herausschaut, ist das natürlich einmalig. Besser geht’s nicht", sagte Hauser.

Der Sieg ging an die schwedische Weltmeisterin Hanna Öberg, die sich knapp vor der Norwegerin Tiril Eckhoff und der Kanadierin Clare Egan durchsetzte. Der Italienerin Dorothea Wierer reichte der zwölfte Platz zum erstmaligen Gewinn des Gesamtweltcups.

Podest am Schießstand verzockt

Die Saison der Herren ist mit dem 16. Saisonsieg von Johannes Thingnes Bö zu Ende gegangen. Der Norweger feierte mit seinem Sieg im Massenstart zudem das Triple in Oslo. Der norwegische Saison-Dominator traf beim 15 km Bewerb am Holmenkollen alle zwanzig Scheiben und setzte sich souverän vor dem ebenfalls fehlerlosen Arnd Peiffer (GER/+19,2 sec.) durch. Rang drei ging an dessen Landsmann Benedikt Doll (+38 sec./2 Fehler).

Julian Eberhard beendete das letzte Rennen der Saison auf Rang vier. Der 32-Jährige kam nach zwei Strafrunden als Fünfter zum letzten Stehendschießen, wo ihm ein weiterer Fehlschuss den Podestplatz kostete. Dank der schnellsten Laufzeit des gesamten Feldes und einer gewohnt starker Schlussrunde konnte der Saalfeldener bis zum Ziel einen weiteren Platz gutmachen. Als Vierter fehlten Eberhard nur 4,3 sec. auf den Stockerlplatz. Simon Eder (14.) schaffte es mit zwei Fehlern ebenfalls in die Top-15. Felix Leitner, der in Oslo zuvor mit den Rängen zehn (Sprint) und vier (Verfolgung) groß aufzeigen konnte, belegte beim Saison-Kehraus mit drei Fehlern Rang 24.