Zwei Hoffnungen: Maximilian Neuchrist und Dominic Thiem.

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Tennis

Viele heiße Aktien für den Tennis-Markt

Thiem, Novak, Miedler, Gerald Melzer, Rath, Neuchrist: Sechs Mann für Österreichs Tennis-Zukunft.

von Harald Ottawa

12/14/2013, 10:39 PM

Während hinter der Zukunft von Jürgen Melzer ein dickes Fragezeichen steht, spielt sich Österreichs Jugend langsam ins Rampenlicht.

Ein Ranking der Österreicher mit der größten Durchbruchswahrscheinlichkeit:

1.) Dominic Thiem: Seit er viel Zeit mit dem Extremsportler Sepp Resnik verbringt, gehören auch seine körperlichen Defizite der Vergangenheit an. In der Wiener Stadthalle bei den Erste Bank Open zeigte der 20-jährige Niederösterreicher, dass er weit nach vorne kommen kann. Vor allem bei der knappen Niederlage gegen den topgesetzten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga bewies der Schützling von Günter Bresnik, dass zur Weltspitze nicht mehr viel fehlt. „Das ist fantastisch fürs österreichische Tennis, fantastisch für den Jungen. Der kann ganz nach vorne kommen. Er hat auch gezeigt, was in Zukunft möglich ist“, sagt Ex-Profi Alexander Antonitsch. „Beeindrucken ist, dass ihm die große Bühne gar nichts macht, er ist sehr nervenstark.“ Thiem wird das Jahr zwar nur als Nummer 139 beenden, muss aber in der ersten Jahreshälfte kaum Punkte verteidigen.

2.) Dennis Novak: Der 20-Jährige trainiert seit Ewigkeiten mit Dominic Thiem, steht aber Österreichs größter Zukunftshoffnung vom Talent her kaum nach. Derzeit ist Novak noch die Nummer 372, Experten sehen ihn aber in den nächsten Jahren zumindest in den Top 100.

3.) Lucas Miedler: Der 17-Jährige wird seit heuer von Clemens Trimmel trainiert – und spielt für sein Alter auf sehr hohem Niveau. Bei der Orange Bowl steht er im Doppel im Halbfinale.

4.) Gerald Melzer: Ist zwar schon 23, erlebte aber in diesem Jahr seine beste Zeit. Spielt defensiver als sein Bruder Jürgen, verbessert aber ständig sein Spiel.

5.) Marc Rath: Der 23-jährige Salzburger kam in diesem Jahr so richtig auf Touren. Man wird noch viel von ihm hören.

6.) Maximilian Neuchrist: Der Wiener spielte zuletzt bei kleineren Turnieren in Afrika gutes Tennis – er gilt in erster Linie aber als potenzieller Nachfolger der Doppel-Asse rund um Alexander Peya. Der 22-Jährige zeigte in Wien im Doppel an der Seite von Thiem auf.

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