Tennis-Jungstar Raducanu wurde gestalkt: Mann erhielt Kontaktverbot

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Der 35-Jährige tauchte immer wieder beim Elternhaus der Britin auf und schmückte etwa den Baum im Garten weihnachtlich.

Weil er das britische Tennis-Ass Emma Raducanu stalkte, hat ein Gericht in London ein fünfjähriges Kontaktverbot gegen einen 35-jährigen Mann verhängt. Der Londoner war von Anfang November vergangenen Jahres an mehrere Wochen lang immer wieder beim Elternhaus Raducanus in der britischen Hauptstadt aufgetaucht und hatte dort ungewollte Geschenke hinterlassen. Die 19-Jährige gab an, sich dadurch "ihrer Freiheit beraubt gefühlt" zu haben.

Wie die Nachrichtenagentur PA am Mittwoch meldete, darf sich der Mann nun weder der Tennisspielerin noch ihren Eltern, ihrem Wohnhaus oder Trainings- und Sportstätten, in denen sie sich aufhält, nähern. Zudem muss er 200 unbezahlte Arbeitsstunden ableisten und acht Wochen lang eine nächtliche Ausgangssperre einhalten, die per elektronischer Fußfessel überwacht werden soll.

Schuh als Souvenir

Zu den ungewollten Annäherungsversuchen hatte unter anderem gehört, dass der Mann ungefragt einen Baum im Vorgarten der Raducanus mit Christbaumschmuck verzierte. Ein anderes Mal hinterließ er Blumen mit Liebesgrüßen und einer Karte, auf der er den 37 Kilometer weiten Weg eingezeichnet hatte, den er zu Fuß von seiner Wohnung zum Haus der Familie zurückgelegt hatte.

Erwischt wurde er, nachdem er einen Sportschuh von Raducanus Vater von der Veranda gestohlen hatte. Er gab später an, den Schuh der Tennisspielerin zugeordnet zu haben und ihn als "Souvenir" habe behalten wollen.

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