© Kurier/Gilbert Novy

Sport Tennis
03/04/2021

Initiative wird härter: "Sofortige Öffnung der Tennis-Hallen"

Mit Eintrittstests soll das Tennisspielen möglich sein. Unterstützung bekommen die Hallenbetreiber nun von den Wiener Friseuren.

von Harald Ottawa

Für die Tennishallen-Betreiber in Österreich ist es wahrscheinlich schon 1 vor 12. Die Forderung der Plattform der Österreichischen Tennis- und Racketsporthallen (ÖTR) bleibt daher aufrecht und wird noch schärfer. "Wir fordern eine sofortige Öffnung der Hallen mit Eintritts-Tests, wie bei Friseuren", sagt ÖTR-Präsident Matthias Schiffer.

Daher trafen sich der Wiener Landesinnungsmeister der Friseure Marcus Eisinger, der Vorstand des Plattform Österreichischer Tennis- und Racketsporthallen (ÖTR) und alle MitarbeiterInnen der Europahalle in Österreichs größter Tennishalle zu einem Fotoshooting, das den Schulterschluss der Wiener Wirtschaft symbolisieren sollte. Selbstverständlich mussten alle Teilnehmer an der Aktion einen Corona-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen.

Ohne Weitblick

Körpernahe Dienstleister, darunter auch Friseure, haben bereits seit fast einem Monat  für ihre KundInnen wieder offen. Sportstätten, egal ob kommerziell geführt oder durch Vereine organisiert müssen weiter warten. Matthias Schiffer zeigte sich nach den ersten Öffnungsschritte noch begeistert „Wir freuen uns natürlich sehr, dass körpernahe Dienstleister wieder öffnen durften. Auch wir haben einen Masseur in unserem Betrieb eingemietet, der nun wieder mit vernünftigen Präventionskonzept arbeiten darf.“ Dass alle Indoor-Sportstätten weiterhin geschlossen bleiben müssen stößt ihm aber sauer auf: „Hier werden einfach alle Sportanbieter über einen Kamm geschert, egal wie sicher die Ausübung des jeweiligen Sports bzw. die bereits vorhandenen Präventionskonzepte sind.“ Immerhin verfügt ein Tennisplatz über 670m², die Ansteckungsgefahr sei wesentlich geringer als  in Friseursalons. 

Übernahme von Eintrittstests

"Die Tennis- und Racketsporthallen sind gerne bereit, die Kontrolle von Eintritts-Tests zu übernehmen“, so ÖTR-Geschäftsführer Marcel Weigl, der aufgrund der Spitzensport-Ausnahmegenehmigung als Racketlon-Nationalteamspieler bei der Aktion als Spieler agierte.

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