Alexander Peya (li.) und Dominic Thiem bewiesen im Doppel Moral.

© APA/HELMUT FOHRINGER

Tennis
03/05/2016

Österreichs Daviscup-Team führt gegen Portugal 2:1

Dominic Thiem und Alexander Peya siegen im Doppel nach 0:2-Rückstand.

von Harald Ottawa

Zwei Sätze lang schloss Österreichs Duett nahtlos an die erbärmlichen Leistungen der vergangenen fünf Daviscup-Doppel an. Doch Alexander Peya und Dominic Thiem steigerten sich nach zwei verlorenen Sätzen in allen Bereichen und besiegten die Portugiesen Gastão Elias/João Souza 6:7, 6:7, 6:1, 6:3 und 6:4. Österreich führt damit vor den abschließenden Einzel am Sonntag mit 2:1.

"Ganz stark, wie die Jungs dabei geblieben sind und die Rückschläge der ersten beiden Sätze weggesteckt haben", sagt Alexander Antonitsch, einst Österreich bester Doppelspieler. "Peya war anfangs mit sich beschäftigt, hat aber dann souverän das Kommando übernommen."

Am Sonntag ab 13 Uhr (MEZ, live ORF Sport Plus) serviert Thiem gegen Souza auf den Sieg, sollte dieses Unterfangen schief gehen, kann Gerald Melzer gegen Elias noch den Aufstieg fixieren. "Ein Sieg sollte gelingen", sagt Kapitän Stefan Koubek.

Wie geht es weiter mit dem österreichischen Daviscup-Team? Bei einer (unerwarteten) Niederlage müssen im schlimmsten Fall zwei lästige Pflichtspiele gegen den Abstieg gespielt werden. Gelingt gegen die Portugiesen ein Sieg, dürfen die Österreicher im Juli in der Ukraine antreten. Zu einem ungünstigen Termin. "Das wird knapp mit den Zusagen", sagt Koubek. Sollte es auch dort mit einem Sieg klappen, dann geht es im September in die Relegation um den Aufstieg in die Weltgruppe. Gegner könnte dort unter anderem auch Spanien sein. Da hätte Österreich Heimrecht.

Träume. Tatsache ist, dass im Sommer zwei verdiente Spieler wieder zurückkehren sollten. Andreas Haider-Maurer lässt sich derzeit (nachdem die Behandlungen in Österreich wenig gefruchtet haben) von Sport-Arzt Müller-Wohlfahrt in München behandeln. Und Jürgen Melzer will nach seiner Schulter-OP im Sommer zurückkehren. Was für die nächsten Jahre freut: Mit Jurij Rodionow wird ein 16-Jähriger vom Tennis-Verband gefördert, der in seiner Altersklasse zu den Weltbesten zählt.

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