Thomas Zajac ist zuversichtlich

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Sport
08/23/2019

Segeln: Zajac wird sich nicht operieren lassen

Eine Operation würde den Wiedereinstieg verzögern. Mitte September will der Wiener wieder in Japan trainieren.

Segler Thomas Zajac wird seine beim Olympia-Testevent in Enoshima erlittene Bandverletzung konservativ behandeln. Das wurde nach Untersuchungen des behandelnden Arztes vom Olympiazentrum Wien, Ulrich Koller, im Wiener AKH beschlossen.

Weil das Innenband schwerer verletzt wurde als ursprünglich angenommen, wurde auch eine mögliche Operation diskutiert. Gemeinsam mit den Ärzten entschloss sich der Nacra17-Segler laut Verbandsaussendung aber für eine konservative Behandlung. "Das ist möglich, weil eine gute Muskulatur vorhanden ist. Eine Operation würde den Wiedereinstieg noch länger hinauszögern", sagte der Wiener.

Pudding-Knie

Er wird nun zwei Wochen die Hilfe von Krücken benötigen. "Das Knie fühlt sich an wie Pudding, jede unbedachte Bewegung wird mit einem Stich und Schmerzen bestraft. Ich hoffe aber auf eine schnelle Genesung, mein Ziel ist es, am 15. September zu unserem geplanten Trainingslager zurück nach Japan zu fliegen."

Ab Dienstag findet im Olympia-Revier von Enoshima der Weltcup statt. OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid erklärte, dass das Team vor der Aufgabe stehe, "diesen intensiven, komplexen Sommer hier in Japan mit vollem Elan, vollster Konzentration abzuschließen". Die bevorstehende Regatta werde weiterhin dazu dienen, um an den meteorologischen Projekten zu arbeiten und noch mehr Kenntnisse über die Windverhältnisse und Strömung zu erhalten. "Bei den meisten Teambesprechungen wird auch Thomas Zajac via Skype zugeschaltet werden", sagte Schmid.