Swimming - Men's 100m Breaststroke - Heats

© REUTERS / ALEKSANDRA SZMIGIEL

Sport
11/07/2021

Perfekter Abschluss: Reitshammer jubelt bei Schwimm-EM über Bronze

Der 27-Jährige jubelte über 100 Meter Lagen über Platz drei und damit die zweite Medaille Österreichs bei der Kurzbahn-EM.

Der Tiroler Bernhard Reitshammer hat am Schlusstag der Kurzbahn-Schwimm-EM in Kasan über 100 m Lagen die zweite Bronzemedaille für Österreich geholt. Sein Teamkollege Heiko Gigler belegte am Sonntag im Finale Rang fünf. Reitshammer hatte in 51,91 Sekunden 96 Hundertstel Rückstand auf Sieger Marco Orsi aus Italien, den viertplatzierten Russen Andrej Schilkin hielt er drei Hundertstel auf Distanz. Silber ging 0,77 Sekunden zurück an den Griechen Andreas Vazaios.

"Das fühlt sich unwirklich an. Das ist eine neue persönliche Bestleistung und neuer österreichischer Rekord. Ich bin zum ersten Mal unter 51 Sekunden, also bin ich sehr glücklich über die Zeit und natürlich über die Medaille. Ich bin jetzt total aufgeregt", sagte der 27-Jährige Reitshammer in einem ersten Statement. Wie Lena Grabowski am Donnerstag als Dritte über 200 m Rücken jubelte er über seine erste Medaille bei einem Großereignis. Vor Grabowskis Bronze hatte es eine fast zehnjährige OSV-EM-Durststrecke im kurzen Becken gegeben. Bereits im Dezember steht die Kurzbahn-WM in Dubai an, wo auch die in Russland fehlenden Felix Auböck und Marlene Kahler mit dabei sein werden.

"Brutal unruhig"

Reitshammer meinte später in einer ÖSV-Aussendung, dass er sich derzeit "brutal unruhig" fühle. "Ich weiß nicht, soll ich die Emotionen rauslassen oder nicht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, aber ein sehr gutes. Da ist natürlich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen und es geht so viel momentan durch meinen Kopf. Jeder hat einen langen Weg hinter sich, dass er bei einer EM auf dem Podest stehen kann. Es ist eine große Belohnung für viele Entbehrungen."

Am Schlusstag der Kasan-Titelkämpfe standen mit Reitshammer und Gigler gleich zwei Österreicher im Achter-Finale. Bei den Olympischen Spielen in Tokio war das Duo nicht unter die besten 20 gekommen.

Der Kärntner Gigler lag in 52,34 Sekunden nicht weit hinter seinem Teamkollegen. "Ich bin super zufrieden und kann absolut positiv bilanzieren. Das Rennen heute war nicht ganz optimal. Ich kann mit meiner Leistung hier aber mehr als zufrieden sein", freute er sich und blickte schon zum nächsten Großereignis: "Die WM im Dezember kann kommen. Ich freue mich darauf."

Nicht in die letzte Finalsession der EM hatten es die OSV-Lagen-Mixedstaffel mit Caroline Pilhatsch, Christopher Rothbauer, Simon Bucher und Nina Gangl als Zehnte sowie Lena Opatril (18.) über 400 m Kraul geschafft.

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