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Sport Motorsport

Schlechteste Saison seit 40 Jahren: Nun will Ferrari Platz drei

Nach dem historischen Debakel will das Traditionsteam 2021 einen deutlichen Schritt nach vorne machen.

12/19/2020, 04:28 PM

Ferrari hat sich nach Platz sechs in der Konstrukteurs-WM und damit der schlechtesten Formel-1-Saison seit 40 Jahren fĂŒr nĂ€chstes Jahr erreichbare Ziele gesetzt. "Das Team war in den vergangenen Jahren in der Lage, Zweiter zu werden. "Ich denke also, dass der dritte Platz nicht völlig unmöglich ist", sagte Mattia Binotto. "Das sollte das Minimalziel sein", ergĂ€nzte der Teamchef der Scuderia.

Allerdings könnte das neue Token-System der Formel 1 im nĂ€chsten Jahr kleinere Teams wie Racing Point oder Alpha Tauri Vorteile verschaffen, warnte Binotto. Er habe trotz der sieglosen und desaströsen Saison immer noch das volle Vertrauen seiner Vorgesetzten, ist Binotto ĂŒberzeugt. Dabei hatte CEO Louis Camilleri, ein UnterstĂŒtzer Binottos, vor kurzem seinen RĂŒcktritt erklĂ€rt und fĂŒr John Elkann Platz gemacht. "Ich weiß natĂŒrlich, dass auch meine Zeit nicht ewig ist, ist Binotto bewusst.

Leclerc und Sainz

Laut Binotto lĂ€uft der neue und verbesserte Ferrari-Motor erfolgreich auf dem PrĂŒfstand. "Bei der Power Unit werden wir uns verbessern", ist Binotto ĂŒberzeugt. Der kommende Ferrari wird SF21 heißen. Pilotiert wird er von Charles Leclerc sowie dem von McLaren kommenden Spanier Carlos Sainz Jr., der den Deutschen Sebastian Vettel ersetzt.

Ferrari hat starke Bande zu Alfa Romeo, nun aber auch Personal zum US-amerikanischen Haas-Team transferiert. Dort wird 2021 Mick Schumacher sein RenndebĂŒt in der Formel geben. Binotto glaubt, dass der 21-jĂ€hrige Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher einen zĂ€hen Start erleben, sich wie bisher aber immer in der zweiten SaisonhĂ€lfte steigern werde und 2022 durchstarten könne.

Helfen soll dabei die nicht zuletzt wegen der neuen Budget-Obergrenzen erfolgte Ferrari-PersonalunterstĂŒtzung. Die fĂŒr Haas abgestellten Ferrari-Experten wie etwa Chassis-Mann Simone Resta werden zwar weiter in Maranello arbeiten, aber in einem eigenen GebĂ€ude ohne Konnex zum Ferrari-HauptgebĂ€ude.

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