Sport | Motorsport
02.11.2018

Ricciardo will seinen Red Bull doch nicht vorzeitig hergeben

Der Australier hatte nach dem Ausfall in Mexiko gemeint, sein Nachfolger könne schon übernehmen - nun ruderte er zurück.

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat am Freitag klargestellt, dass er an den beiden verbleibenden Saisonrennen in der Formel 1 teilnehmen wird. Zuletzt in Mexiko hatte der 2019 zu Renault wechselnde Australier frustriert vom bereits achten Ausfall im heurigen Jahr angedeutet, dass das Antreten in Brasilien und Abu Dhabi für ihn keinen Sinn machen würde. Nun ruderte Ricciardo aber zurück.

"Heuer gab es massive Hochs und Tiefs, leider mehr Tiefs, deshalb war es frustrierend, ich werde also nicht lügen. Ich schulde es mir selbst und den all den Burschen, die sich den Hintern aufreißen, noch zweimal mein Bestes zu geben bevor wir uns trennen. Deshalb werde ich dabei sein", schrieb Ricciardo auf Instagram.

In Mexiko war er von der Pole Position gestartet in der Schlussphase an zweiter Stelle liegend mit Motorschaden ausgeschieden. Sein Teamkollege Max Verstappen hatte das Rennen gewonnen. Ricciardo hatte nach dem Rennen im Interview gesagt: "Ich sehe keinen Sinn mehr, am Sonntag zu kommen. Ich bin fertig damit, ich lasse Gasly fahren." Der Franzose, der aktuell noch bei Toro Rosso unter Vertrag ist, ersetzt den Australier im kommenden Jahr bei Red Bull.

In der Konstrukteurswertung liegt Red Bull hinter Mercedes und Ferrari an der dritten Stelle. Daran wird sich bis zum Saisonende nichts mehr ändern.