Matthias Walkner zum Auftakt der Rallye Dakar Dritter

Titelverteidiger und KTM-Kollege des Salzburgers Toby Price liegt bei den Motorrädern nach der ersten Etappe voran.
Matthias Walkner kämpft mit Tücken der peruanischen Wüste.

Der Österreicher Matthias Walkner hat am Sonntag in Saudi-Arabien auf der ersten Etappe der Dakar-Rallye bei den Motorrädern Rang drei belegt. Der Salzburger landete auf den 752 km, davon 319 km Sonderprüfungen, von Jedday nach Al Wajh 2:40 Minuten hinter seinem KTM-Teamkollegen und Titelverteidiger Toby Price sowie 35 Sekunden hinter dem US-Amerikaner Ricky Brabec auf dessen Honda.

Wir fragen uns alle, was erwartet uns dort

Auch Martin Freinademetz hat seine erste Dakar-Etappe nach zehn Jahren Pause erfolgreich gemeistert. Der ehemalige Snowboard-Weltmeister wurde nach zwei Stürzen und einem Navigationsfehler vorläufig auf Platz 96 geführt. Für den Tiroler ist aber die Zielankunft vorrangig. Dann wäre er der erste österreichische Motorrad-Pilot, der auf allen drei bisherigen Dakar-Schauplätzen das Ziel erreicht hat.

Gelungen ist Freinademetz die Dakar-Ankunft bereits 2007 in Afrika sowie 2010 in Südamerika. Die Dakar-Zielankunft ist ein durchaus ambitioniertes Ziel, lagen zuletzt die Ausfallraten doch oft bei mehr als 50 Prozent. Als Privatfahrer ist der Österreicher auf sich alleine gestellt, hat keine große Service-Crew und auch nur ein sehr überschaubares Ersatzteillager mit.

Überraschung

In der Autowertung düpierte der Litauer Vaidotas Zala die Favoriten. Im Mini sicherte sich der 32-jährige Außenseiter nach 3:19 Stunden vor dem 13-fachen französischen Gesamtsieger Stephane Peterhansel den Sieg. Dritter auf der Strecke von Dschidda nach Al-Wajh wurde der Spanier Carlos Sainz.

Nasser Al-Attiyah aus Katar sah lange wie der sichere Sieger der ersten Etappe aus, musste sich nach mechanischen Problemen aber mit dem vierten Platz begnügen. Der frühere Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hielt zu Beginn seines Dakar-Debüts im Toyota gut mit. Mit seinem erfahrenen Co-Piloten Marc Coma belegte der 38-jährige Spanier Platz elf und hatte 15 Minuten Rückstand auf Sieger Zala.

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