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11.01.2019

Matthias Walkner macht bei der Dakar weiter Boden gut

Der Titelverteidiger belegte bei der fünften Etappe Rang drei, sein Teammanager glaubt an den Gesamtsieg.

Der Salzburger Matthias Walkner arbeitet sich bei der Rallye Dakar in der Gesamtwertung allmählich wieder nach vorne. Am Freitag machte der Titelverteidiger in der Motorrad-Wertung zwei Plätze und 3:14 Minuten auf den weiter führenden Amerikaner Rickey Brabec gut, als Fünftplatzierter fehlen dem KTM-Piloten nur noch 6:17 Min. auf den Honda-Fahrer. Der Tagessieg ging an Sam Sunderland.

Marathon-Etappe

Der Brite hatte auf dem 776 km langen Teil der zweitägigen Marathon-Etappe dem verunfallten Paulo Goncalves Hilfe geleistet und dadurch viel Zeit verloren. Walkners Markenkollegen wurden schließlich knapp elf Minuten gutgeschrieben, womit er vom 14. auf den ersten Tagesrang und gesamt auf Rang zwei sprang. Auf Brabec fehlen Sunderland lediglich 59 Sekunden.

Walkner startete mit Nummer 1 in Lima

Für Walkner ist es der dritte Podestrang 2019 nach dem Gewinn der zweiten Etappe sowie Rang zwei auf dem vierten Teilstück. Die erste Diagnose bei Honda-Pilot Goncalves lautete auf leichtes Schädel-Trauma und den möglichen Bruch der rechten Hand.

Jordi Viladoms, Team-Manager von KTM, sprach von einer sehr anspruchsvollen und gefährlichen Etappe mit viel Sand. „Matthias macht einen guten Job, er ist stark in der Navigation und hat einen guten Rhythmus gefunden. Ich bin sehr zuversichtlich.“ Konstanz sei bei dieser Prüfung sehr wichtig. „Es bringt nichts wenn du an einem Tag gewinnst und dann wieder einen schlechten Tag hast und viel verlierst. Matthias hat immer noch sehr gute Chancen, die Dakar zu gewinnen.“