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16.09.2018

Wolfsberger AC ringt Wacker Innsbruck nieder

Aus 0:1 mach 3:1: Der Wolfsberger AC ringt Aufsteiger Wacker Innsbruck vor heimischem Publikum mühevoll nieder.

Der Wolfsberger AC hat in der siebenten Runde der Fußball-Bundesliga seinen dritten Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Christian Ilzer drehte gegen Innsbruck zu Hause einen Pausenrückstand und gewann dank Treffer von Michael Liendl (50./Elfmeter) Mario Leitgeb (57.) und Sasa Jovanovic (95.) 3:1. Martin Harrer hatte zuvor für die schmeichelhafte Führung der Gäste gesorgt (43.).

In der Tabelle rückte der WAC vor dem Wiener Derby mit elf Punkten zwischenzeitlich auf den fünften Platz vor. Innsbruck hält weiter bei sechs Punkten und ist Neunter.

Die 3.887 Zuseher bekamen von den Hausherren Gefälliges geboten. Die Kärntner nahmen das Heft in die Hand und suchten nach Ballgewinnen den schnellen Weg in die Spitze, ohne jedoch zunächst wirklich gefährlich zu werden. Dever Orgill (17./knapp vorbei) bzw. Marc-Andre Schmerböck (42./Stange) kamen einem Tor per Kopf am nächsten. Marcel Ritzmaier scheiterte mit einem zu schwachen Heber zudem an Innsbruck-Goalie Christopher Knett (28.).

Wolfsberg antwortet

Die Führung der Tiroler gelang Harrer, der völlig allein gelassen mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze kurz vor dem Seitenwechsel traf.

Wolfsberg steckte den Schock über die Pause gut weg und kam rasch zum Ausgleich. Ein Ritzmaier-Freistoß (49.) landete an der Latte, nach dem Abpraller foulte Stefan Rakowitz Schmerböck mit einer ungeschickten Attacke. Schiedsrichter Markus Hameter entschied ohne zögern auf Elfmeter, Liendl verzögerte den Anlauf und verwandelte souverän.

Sieben Minuten später drehte Mario Leitgeb die Partie. Nach einem Liendl-Eckball stieg der Mittelfeldspieler am höchsten und wuchtete den Ball ins Kreuzeck.

Daxbacher muss gehen

Innsbruck kam zwischen den beiden Gegentoren durch Dominik Baumgartner zu einer guten Möglichkeit, doch der Verteidiger köpfelte den Ball knapp vorbei (54.). Nach einer Stunde wurde Karl Daxbacher nach Kritik auf die Tribüne verbannt.

Der WAC war dem dritten Tor danach näher. Liendl prüfte mit einem Freistoß Knett (83.), auch der eingewechselte Bernd Gschweidl scheiterte am Innsbruck-Goalie. Erst dem eingewechselten Jovanovic gelang in der fünften Minute der Nachspielzeit aus einem Konter das erlösende Tor, nachdem Innsbruck alles nach vorne geworfen hatte.