© APA/AFP/TIZIANA FABI

Sport Fußball
04/07/2021

Wirbel um Zlatan Ibrahimovic: Hat er einen Löwen geschossen?

Die Tierrechtsorganisation PETA kritisiert den schwedischen Stürmerstar scharf. Er soll 2011 in Südafrika auf Löwenjagd gewesen sein.

Er vergleicht sich gerne mit dem König der Tiere. Nicht umsonst ziert ein riesiges Löwen-Tattoo den Rücken von Zlatan Ibrahimovic. Nun droht ihm ausgerechnet sein Pendant in der Tierwelt zum Verhängnis zu werden. 

Laut einem Bericht der schwedischen Boulevardzeitung Expressen soll der charismatische Fußball-Star bei der Jagd in Südafrika einen Löwen erschossen haben. Das Ganze soll sich bereits 2011 ereignet haben, behauptet das Blatt. Der Schädel sowie die Haut des Tieres sollen anschließend nach Schweden importiert und schließlich als Trophäe im Haus des AC-Milan-Angreifers in seiner Heimatstadt Malmö gelandet worden sein.

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Ibahimovic, ein leidenschaftlicher Jagd- und Angelliebhaber (siehe Werbevideo unten), soll seinen Jagdschein ein halbes Jahr vor dem Südafrika-Trip erhalten haben. Das von ihm erschossene Tier soll in einem Gehege gehalten worden und danach freigelassen worden sein.

Die Löwen gehören auch in Südafrika zu den bedrohten Tierarten, dennoch soll deren Jagd mit entsprechenden Bewilligungen seitens der Behörden legal sein.

Die weltweit größte Tierrechtsorganisation PETA hat sich bereits zu Wort gemeldet und den 39-Jährigen scharf kritisiert. "Zlatan Ibrahimovic bezeichnet sich gerne als einen Löwen, wild und stark - doch seine Freude daran, Löwen und andere Tiere niederzuschießen, beweist, dass er ein elender Feigling ist, der sich seinen gewalttätigen Tendenzen hingibt", heißt es in einem Statement der in den USA ansässigen Organisation.

Es brauche "weder Geschick noch Kraft, um ein gefangenes Tier in die Enge zu treiben und zu erschießen, das nie die Chance hatte, zu entkommen, sich zu wehren oder zu überleben. Jeder mit Gewissen wäre entsetzt über die Idee, Tiere für einen Nervenkitzel zu ermorden oder ihre Körperteile zur Schau zu stellen - und Ibrahimovic muss dies erkennen und die Trophäenjagd ablehnen", heißt es weiter. 

Der vermeintliche Täter hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert. Zumindest noch nicht. 

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