Zwei Duelle: Während Schalke gegen die Bayern spielte, setzten die Fanszenen ihre Auseinandersetzung mit den Mächtigen fort

© EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Sport Fußball
03/03/2020

Transparenter Protest beim Bayern-Sieg im Cup ohne Skandal

Deutsches Pokal-Viertelfinale: Die Münchner siegen mit 1:0, die Schalke-Fans reimten. Der befürchtete Abbruch war kein Thema

Das kann ja noch heiter werden. Nach dem Skandal um die Beschimpfungen von Hoffenheims Geldgeber Hopp durch Bayern-Ultras, hatte Schalke angekündigt, dass die eigenen Spieler bei der ersten diskriminierenden Aktion durch Zuschauer abtreten würden. Sollte das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen die Bayern mit einem Skandal enden?

Nein, denn die Münchner gewannen verdient mit 1:0 und die Schalke-Fans präsentierten sich mit Wortwitz, am Rand des scheinbar noch Erlaubten. Mehrere kritische Transparente wurden hochgehalten. Der „Demente Fußball-Bund“ (DFB) wurde daran erinnert, dass die wieder ausgesprochenen Kollektivstrafen eigentlich abgeschafft worden waren.

An der Grenze

Das Wort, das den schon länger schwelenden Streit mit Deutschlands organisierten Fans eskalieren ließ („Hurensohn“), war ebenfalls zu lesen. Allerdings in eine ironische Frage eingebettet, sodass die Ordnungshüter nicht gegen das Transparent vorgehen konnten oder durften.

Im Spiel traf Schalke-Kapitän Guido Burgstaller die Latte, ehe Joshua Kimmich (40.) die Bayern mit dem starken Abwehrchef David Alaba ins Semifinale schoss.

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