Österreich spielte stark, verjuxte extrem viele Möglichkeiten auf einen klaren Sieg und machte in der Verteidigung ein Gastgeschenk. Am Ende belohnte sich das Team doch noch für den dominanten Auftritt.
Aleksandar Dragovic: Stark in den Zweikämpfen, fast immer Sieger gegen Pandev. Ein souveräner Auftritt, der in der Pause sein Ende fand. Er musste verletzt in der Kabine bleiben, die Adduktoren schmerzten zu sehr.
KURIER-Note 2
Martin Hinteregger: Verbiss die Schmerzen und agierte wie gewohnt stark. Allerdings machte er beim 0:1 keine glückliche Figur und wurde ungewollt zum Torschützen.
KURIER-Note 2
Xaver Schlager: Kampfkräftig, daher auch mit vielen Ballgewinnen und dynamisch im Spiel nach vorne. Der Salzburger punktete mit seiner Präsenz.
KURIER-Note 2
Konrad Laimer: In seinem zweiten Länderspiel trat der Leipzig-Legionär auf wie ein Routinier. Er holte sich nicht nur die Bälle, sondern spielte sie technisch sicher in die Spitze. Der Assist zum 1:1 war großes Kino, der Pass auf Sabitzer vor dem Elfmeter wichtig. Überragend.
KURIER-Note 1
Stefan Ilsanker: Der Leipziger wurde zur zentralen Figur im defensiven Mittelfeld mit vielen Balleroberungen und gewonnenen Zweikämpfen. Stark, zumal er bei seinem Verein zuletzt nicht mehr erste Wahl war.
KURIER-Note 1
Valentino Lazaro: Viel aktiver als gegen Slowenien, mit guten Aktionen und vor allem dem schönen Tor zum 1:1. Hatte sogar den Doppelpack auf seiner Ferse.
KURIER-Note 2
Marcel Sabitzer: Der zuletzt Umstrittene war nach seinem kleinen Disput mit dem Teamchef diesmal besonders motiviert. Hätte er seine Chancen genützt, wäre es sein bestes Länderspiel überhaupt geworden.
KURIER-Note 2
Marko Arnautovic: Bewegte sich gut als Solist im Angriff und kam auch zu guten Chancen. Ein Spieler seiner Klasse hätte zumindest eine nutzen müssen. Nervenstark aber vom Elferpunkt mit einem humorlosen „Hammer“ unter die Latte. Ein wichtiger Treffer, dem er per Kopf auch noch das 3:1 folgen ließ.
KURIER-Note 2
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