Sport | Fußball
13.08.2018

Sturm-Becherwerfer: "Es tut mir relativ leid"

Nach dem verhängnisvollen Becherwurf in Graz sprach der Sturm-Fan in einem Facebook-Video über seinen Fehler.

"Es tut mir relativ leid für den Verein und für die ganze Sturm-Crew" - so entschuldigt sich jener Zuschauer, der am vergangenen Donnerstag mit einem Becherwurf im Spiel zwischen Sturm Graz und AEK Larnaka beinahe für einen Abbruch gesorgt hätte. Der Bierbecher traf den Schiedsrichterassistenten am Kopf und fügte ihm eine schwere Platzwunde zu. Auf der Facebook-Seite von Youtuber Marco Wagner entschuldigt er sich nun in einem Video.

"Dass mir das passiert ist, dass ich genau den Plastikbecher geschossen habe und dieser so deppert aufgekommen ist und den Linienrichter verletzt hat - das wollte ich auf keinen Fall machen." Er habe zahllose Nachrichten und Anrufe erhalten, nachdem er im TV gut zu identifizieren war.

"Ich war sehr enttäuscht, hab für die Eintrittskarte einen Haufen Geld gezahlt, ich glaube 30 Euro", erklärt der Werfer im Video auf die Frage nach seinen Gründen. "Und dann haben andere Leute schon Becher geworfen, und dann habe ich einen hintennach geworfen. Dass mein Becher den Linienrichter so deppert trifft, das war eigentlich wie ein Tausend-Gulden-Schuss."

"Das Problem ist auch das gewesen: Ich war schon relativ betrunken, ich hab mir doch schon vier Bier und drei Mischungen 'einegeknallt' gehabt." Er zeigte sich reuig: "Ich möchte das auf jeden Fall wieder gutmachen." Mit einer Strafe für sich selbst rechnet er, hofft aber, dass zumindest Sturm Graz "mit einer Ermahnung oder einen kleinen Geldstrafe" davonkommt.