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Sport Fußball
12/26/2021

Sport-Sprüche, Teil 1: Von Salzburger Badeschlapfen und Messis Blut

Über weite Strecken des Jahres 2021 stand der Fußball im Fokus. Einige Hauptdarsteller wurden zu Sprücheklopfern.

"Heute ist das erste Mal, dass ich nach einem Spiel gegen Red Bull enttäuscht bin. Bei den anderen Spielen war ich immer froh, dass es aus ist."
WSG-Trainer Thomas Silberberger nach zwei späten Salzburg-Toren zu einem 4:2-Sieg in Innsbruck.

"Wenn das nicht mein Verein wäre, hätte ich schon irgendwann hingeschmissen."
Peter Stöger in einer schwierigen Saison für Austria Wien.

"Die Salzburger müssten, gemessen an der wirtschaftlichen Übermacht zu allen anderen Klubs, eigentlich in Badeschlapfen Meister werden."
Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic vor dem Duell mit den Salzburgern.

"Bei Rapid verdient der Busfahrer mehr als unsere Kaderspieler."
WSG-Tirol-Trainer Thomas Silberberger über den Unterschied des Rekordmeister zu den Wattenern.

Fußball, SK Rapid Wien - HWSG Tirol

"Er ist für Rapid ein unglaublich wichtiger Spieler, wenn er funktioniert. Wenn er nicht funktioniert, dann spielt er dafür in Großaspach und trifft nicht einmal einen Apfelbaum von zwei Metern Entfernung."
Kühbauer über Taxiarchis Fountas.

"Es war ein Gesamtwerk des ganzen Teams."
Österreichs Teamchef Franco Foda über die Leistung beim 1:0 zum EM-Aufstieg gegen die Ukraine.

"Etwa 30 Sekunden später hat der Spieler die Augen geöffnet und ich konnte direkt mit ihm sprechen. Das war ein sehr bewegender Moment, weil bei solchen medizinischen Notfällen im Alltag die Erfolgsaussichten doch deutlich geringer sind."
EM-Notarzt Jens Kleinefeld nach der notfallmedizinischen Betreuung des zusammengebrochenen Dänemark-Stars Christian Eriksen.

"Es ist schön, dass wir mal wieder 82 Millionen Bundestrainer im Land haben statt 82 Millionen Virologen."
Deutschlands Leon Goretzka zur ausgelassenen Stimmung in der Heimat nach dem 4:2 gegen Portugal.

"Wenn es eng wird, dann sind sie einfach nicht gut genug, dann schreien sie nach Mama."
Der Ex-Internationale Mehmet Scholl über Deutschlands Teamspieler nach dem Out gegen England.

"Paradoxerweise haben auch wir ihn anfangs für verrückt gehalten, als er uns gesagt hat, dass wir uns in den Kopf setzen sollen, die EM zu gewinnen."
Italiens Giorgio Chiellini vor dem Finale über Trainer Mancini.

"Wir können noch nicht begreifen, was wir geschafft haben.“
Roberto Mancini nach dem Gewinn des EM-Titels.

"Wir sind hingefahren, um zu gewinnen, und stehen jetzt ziemlich verdattert da."
ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel nach der 2:5-Niederlage in der WM-Qualifikation in Israel.

"Jetzt fahren wir zur WM, um sie zu gewinnen."
Dänemarks Teamchef Kasper Hjumland nach dem 1:0-Sieg gegen Österreich.

"Damals war ich ein Jugendlicher im Vergnügungspark. Die Großstadt, der große Vertrag, die Champions, alles glänzend. Jeden Tag war ich glücklich, die großen Spieler an meiner Seite zu sehen, aber für mich war das Ausgehen wichtiger: Das Leben außerhalb des Spielfelds, die Autos, alles abseits vom Fußball."
Marko Arnautovic über seine Zeit 2009 und 2010 bei Inter Mailand.

"Napoli will immer schön sein. Wir können aber nicht immer schön sein wie Brad Pitt, mit blondem Haar und blauen Augen. Manchmal müssen wir auch ein kleinwenig hässlich sein - wie ich."
Napoli-Trainer Gennaro Gattuso nach einem glanzlosen 2:1 gegen Udinese.

"Jetzt haben wir das Sixpack.“
Robert Lewandowski nach Bayern Münchens Gewinn der Klub-WM, des sechsten Titels innerhalb einer Saison.

"Ich habe noch nie eine Person getroffen, die so viel gelogen hat, wie er es tat."
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin über Juventus-Präsidenten Andrea Agnelli nach Präsentation der Super-League-Pläne.

"Ich habe das Gefühl, dass Gott diesen Moment für mich aufbewahrt hat, im Finale gegen und noch dazu in Brasilien."
Lionel Messi nach dem Gewinn der Copa America, seinem ersten großen Titel mit Argentiniens Nationalteam.

"Es war, als ob mein Blut gefriert. Ich war sehr traurig, es war sehr schwer, das zu fassen."
Messi über den Moment des Abschieds von Barcelona.

 

Lesen Sie am Montag Teil2: Von Kriechmayrs Damenspitz und Wolffs Blut

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