Nach einer schwachen ersten und einer besseren zweiten Hälfte endete das Spiel Salzburg gegen Austria 2:2.

© Agentur Diener/DIENER / Juergen Wassmuth

Salzburg vs. Austria: Ein Remis zum "Leben"
08/24/2015

Salzburg vs. Austria: Ein Remis zum "Leben"

Die Trainer Zeidler und Fink waren sich nach dem 2:2 zwischen Salzburg und Austria einig.

Ein Punkt gewonnen oder zwei Punkte verloren? Diese Frage stellte sich nach dem 2:2 im Bundesliga-Schlager am Sonntag zwischen Salzburg und Austria auch den beiden deutschen Trainern Peter Zeidler (Red Bull Salzburg) und Thorsten Fink (FK Austria Wien).

Kein Sieger bei Salzburg gegen Austria

"In der ersten Hälfte war ich mit meiner Mannschaft nicht zufrieden, weil wir besser Fußball spielen können. Wenn der Gegner presst, können wir das anders lösen. Wir haben schlecht von hinten heraus Fußball gespielt. Das muss meine Mannschaft noch lernen", sprach Austria-Trainer Thorsten Fink in der Kabine die Probleme an: "In der Pause wollte ich die Jungs wachrütteln. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Wir hätten durch Meilinger das 3:1 schießen können. Dann hätten wir wohl gewonnen. Aber mit dem Punkt kann ich leben. Der war das Minimalziel."

Sein Gegenüber, Salzburg-Trainer Peter Zeidler kommentierte das Ergebnis ähnlich: "Wir wollten unbedingt gewinnen, das wäre auch möglich gewesen. Wir waren insgesamt dem Sieg näher. Aber ich kann mit dem Punkt leben, auch wenn unsere Ansprüche natürlich höher sind. Es ist in dieser turbulenten Phase nicht leicht zurückzukommen. Der Gegner kommt mit der ersten Aktion zur Führung. Nach der Pause erzielte er dann das 2:1. Das muss man erst einmal verkraften. Wir haben Moral und auch Charakter gezeigt."

Optimismus

Ein 2:2 würde am Donnerstag im Europa-League-Play-off gegen Dinamo Minsk nicht zum Aufstieg reichen, nachdem das Hinspiel ja mit 0:2 verloren wurde. Trotzdem ist Zeidler optimistisch nach der Vorstellung gegen die Wiener. "Dass die Mannschaft es kann, das weiß ich, wissen wir, wissen alle Spieler, die da in Weißrussland dabei waren. Ich will auch nicht von einem Wunder sprechen, aber wir brauchen eine exzellente, äußerst tolle und konzentrierte Leistung, um am Donnerstag gemeinsam mit unseren Zuschauern das Ding zu machen."

Sein Kollege Thorsten Fink wünschte Zeidler und den Salzburgern für das Rückspiel gegen den weißrussischen Tabellenzweiten, der am Sonntag nach einer langen Siegesserie bei Torpedo Zhodino 0:1 verloren hat und nun wieder sechs Punkte hinter Tabellenführer BATE liegt, jedenfalls "alles, alles Gute, weil das auch wichtig ist für alle Österreicher".

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