Russia vs Hungary

© EPA / Dimitar Dilkoff / POOL

Sport Fußball

Team-Ausschluss nach Masturbationsvideo: "Schmerzhaft und brutal"

Russlands Artem Dzyuba gestand nach der Aufregung um seine Person einen Fehler ein: "Ich bin nicht perfekt."

11/10/2020, 04:42 PM

Der ungewöhnliche Rauswurf von Russland-StĂŒrmer Artem Dzyuba aus dem Nationalkader hatte fĂŒr Aufsehen gesorgt. Nachdem im Internet ein Video des 32-JĂ€hrigen auftauchte, das ihn beim Masturbieren zeigte, wurde er aus dem russischen Team gestrichen. Sein Trainer, Stanislav Tschertschessow, wollte ihn "vor exzessiver NegativitĂ€t und Stress bewahren."

Nun meldete sich aber auch Dzyuba selbst zu Wort. In einer Videobotschaft rĂ€umte der StĂŒrmer einen Fehler ein. "Ich bin nicht perfekt", so Dzyuba, "Wie jeder andere Mensch mache auch ich Fehler. Wir begehen alle SĂŒnden."

Vereins-Coach hÀlt zu Dzyuba

Dennoch rĂ€umte der WM-Held von 2018 ein, selbst fĂŒr die Situation verantwortlich zu sein. "Ich kann mir nur selbst die Schuld geben", so Dzyuba, der sich bei all jenen bedankte, die ihn aktuell unterstĂŒtzen wĂŒrden. Und: "Ich danke dem Schicksal fĂŒr die Lektionen, die schmerzhaft und brutal fĂŒr mich sind."

Zumindest darf Dzyuba weiter Fußball spielen. Denn wĂ€hrend im Nationalteam vorĂŒbergehend kein Platz mehr fĂŒr ihn ist, wird er weiterhin fĂŒr seinen Klub Zenit St. Petersburg auflaufen. Sein Trainer dort, Sergey Semak, meinte gegenĂŒber championat.com: "FĂŒr mich sind alle Fußballer wie Kinder. Ich denke, dass kein Elternteil sich von seinem Sohn abwendet. Ich tue von meiner Seite alles, um ihn zu unterstĂŒtzen."

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