Sport | Fußball
21.08.2018

Roter-Stern-Fan Dragovic: "Ich sehe keinen klaren Favoriten"

Der österreichische Teamspieler spricht über Salzburgs letzte Hürde auf dem Weg in die CL-Gruppenphase.

Aleksandar Dragovic wurde 1991 in Wien geboren. Im selben Jahr gewann Roter Stern Belgrad durch einen Finalsieg gegen Marseille den Meistercup. Familiär bedingt wurde Österreichs 65-facher Teamspieler ein großer Fan von Salzburgs Gegner.

KURIER: Woher kommt Ihre Verbindung zu Roter Stern Belgrad?

Aleksandar Dragovic: Durch meinen Opa, der seit jeher ein großer Fan von Roter Stern ist. Ich bin mit seiner Begeisterung für diesen Verein praktisch groß geworden.

Wie oft sehen Sie die Spiele des Klubs und wie empfangen Sie die Sender?

Ich bin ein Typ, der gerne und viel internationalen Fußball konsumiert. Du kannst heutzutage ja praktisch jede Liga und jedes Spiel im TV und Internet verfolgen, wenn es sich ausgeht schaue ich mir in erster Linie die Derbys gegen Partizan an.

Wie stehen die Chancen von Salzburg, erstmals in die Champions League zu kommen?

Ich sehe keinen klaren Favoriten, Salzburg sollte aber nicht den Fehler machen, Roter Stern zu unterschätzen.

Was zeichnet die Mannschaft von Roter Stern Belgrad aus?

Sie stehen kompakt, bekommen in der Regel wenig Gegentore und haben die individuelle Klasse, Fehler eiskalt zu bestrafen. Das gilt aber auch für Salzburg. Deshalb können es richtig attraktive Spiele werden.

Welche Rolle spielt es, dass Roter Stern das Hinspiel vor leeren Rängen spielen muss?

Das Stadion wäre sicher ausverkauft gewesen und hätte gebebt, die Fans sind das Salz in der Suppe. Vor leeren Rängen zu spielen hat immer einen bitteren Beigeschmack. Klar ist es ein Nachteil für Roter Stern, die Situation ist aber auch für Salzburg nicht alltäglich.

Wollen Sie selbst einmal für Roter Stern spielen?

Darüber mache ich mir Gedanken, wenn sich die Frage stellen sollte. Im Moment ist das nicht der Fall.