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Sport Fußball
09/25/2018

"Ronaldos Ego ist größer als seine fußballerische Klasse"

Nach der Kür von Luka Modric zum neuen Weltfußballer steht auch der abwesende Ronaldo im Fokus der Berichterstattung.

Erstmals seit 2007 heißt der Weltfußballer des Jahres nicht  Ronaldooder Lionel Messi. Der Kroate Luka Modric wurde am Montagabend in Londonerstmals zum Sieger gekürt. Die internationale Presse würdigte ihn, beschäftigte sich aber auch ausgiebig mit Ronaldo, der der Veranstaltung fern blieb.

  • KROATIEN:

"Sportske Novosti": "Ronaldos Ego ist noch größer als seine fußballerische Klasse, als wollte er immer sagen, "es gibt keinen Besseren als mich". Doch es gibt einen. Es gibt einen "Jungen aus Zadar", der ihn dieses Jahr übertraf.(...) Wenn er (Ronaldo) nicht der Beste ist, dann kommt er auch nicht zur Preisverleihung (...) Er ist nicht willens, hinter jemandem zurückzustehen und noch weniger willens, zu gratulieren."

24Sata: "Der portugiesische Star kam nicht, wie auch schon am 30. August in Monaco bei der Verleihung des Preises für den besten europäischen Spieler. Er kam nicht, weil er es nicht ertragen konnte, leer auszugehen."

Index.hr: " Modric erfuhr keine Anerkennung von Cristiano Ronaldo, aber Pele und der echte Ronaldo (Nazario) waren unter den Ersten, die ihm gratulierten."

  • ITALIEN:

"La Repubblica": "Niemand zeichnet mehr Ronaldo aus: CR7 sieht zu, wie seine Marke außerhalb der schützenden Blase von Real Madrid verletzlicher wird. Cristiano wusste es vielleicht auch dieses Mal, oder es war nur Intuition: Er ist nicht nach London gekommen, weil er die Vorstellung nicht erträgt, nur die Tapete für andere zu sein."

"Gazzetta dello Sport": "CR7, wie unhöflich gegenüber Messi. Leo wählt ihn und er zeigt ihm die kalte Schulter."

  • SPANIEN:

"Marca": "Die Auszeichnung ehrt einen Spieler, der keinen Lärm macht, der nicht an der Spitze der Torstatistik steht, aber der Motor eines Teams ist, das seine dritte Champions League in Folge gewonnen hat und eines anderen Teams, das es zum ersten Mal in seiner Geschichte ins WM-Finale geschafft hat."

"Mundo Deportivo": "Luka Modric durchbricht das "Duopol" von Messi und Cristiano Ronaldo, die in den letzten Jahren alle wichtigen Einzelauszeichnungen der Fußballwelt gewonnen haben."

"AS": "Modric spielt einen ernsthaften, konstanten, standfesten, inspirierten und solidarischen Fußball. Ein Fußball für die Mannschaft, nicht für sich selbst. Von Zeit zu Zeit gehen Preise auch an solche Spieler."

"El Mundo": "Die FIFA hat so die Doppelrolle des Kroaten geehrt - als oberster Anführer des kroatischen Vizeweltmeisters und als wahrer Dynamo des weißen Motors."

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