Rapid-Trainer Hoff Thorup: "Im Training soll es schwieriger sein"
Rapid-Trainer Hoff Thorup bei der Arbeit
Johannes Hoff Thorup zeigt auf seine Smartwatch. „Es ist früher Nachmittag, und ich bin bereits 11.000 Schritte gelaufen. Deswegen brauche ich neben meiner Arbeit keinen Sport“, sagt der neue Trainer von Rapid, der nur von einem Hobby spricht: „Freie Zeit verbringe ich mit meiner Frau und den beiden Töchtern, die hoffentlich bald nach Wien nachkommen.“
Ideen werden im Eilverfahren vermittelt
Der 36-Jährige läuft und kommuniziert bei den Einheiten so viel, dass der Däne wie ein aktiver Sportler wirkt.
Immer wieder nähert sich Hoff Thorup Ball wie Spieler und gibt aus der Nähe Anweisungen.
In den Pausen sprechen die Assistenten mit Spielern, denen die Ideen im Eilverfahren vermittelt werden sollen.
Viel Zeit wird für die Positionierung im 4-3-3 und das Ballhalten investiert: „Es ist bewusst herausfordernd. Im Training soll es schwieriger sein als im Match.“
Neue Position für Weixelbraun
In neuer Rolle als Linksverteidiger überrascht Dominik Weixelbraun. Immer wieder ruft Hoff Thorup nach „Weixel“, oft mit Lob verbunden.
Weixelbraun traf zum 3:1 gegen Decic
Zur Umfunktionierung des Offensivgeistes sagt er: „Ich glaube, dass Weixel unser Spielstil auch als linker Außenverteidiger entgegenkommen wird, er hat da Potenzial. Weiter vorne würde es für ihn wohl sehr hart werden, viel zu spielen. Und auch links hinten will ich einen harten Konkurrenzkampf.“
Vorerst mit Jonas Auer.
Im Februar ist nach der Knie-Arthroskopie wieder mit Jannes Horn zu rechnen.
Kommentare