Sport | Fußball
11.07.2018

Plötzlich ist Friesenbichler wieder gefragt, Barac im Anflug

Auf nach Astana: Kevin Friesenbichler © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Neue Chance für den Austria-Stürmer nach der Monschein-Verletzung? Vorstellung von neuem Rapid-Abwehrchef rückt näher.

Des einen Leid ist womöglich bei der Austria des anderen Freud’. Weil Stürmer Christoph Monschein einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitt und drei bis sechs Wochen ausfallen wird, könnte Kevin Friesenbichler wieder bessere Karten bei den Violetten haben. Ein Wechsel nach Astana scheiterte, ein möglicher Transfer des Steirers zu Sturm nach Graz wird aktuell verhandelt. Die Austria verlangt jedenfalls eine adäquate finanzielle Entschädigung für den Stürmer, könnte aber dessen Dienste vielleicht doch noch im Sommer und Herbst gebrauchen.

Zumal neben Monschein zuletzt auch Neuverpflichtung Alon Turgeman kurzfristig verletzt passen musste. Sein Einsatz am Freitag gegen Dortmund ist aber möglich. Trainer Thomas Letsch möchte in der kommenden Saison mit zwei Stürmern angreifen lassen, dazu benötigt es ausreichend fitte Stürmer. Mit Edomwonyi, Turgeman und Monschein hätte man ein schlagkräftiges Trio, Friesenbichler müsste sich als vierter Kandidat deutlich hinten anstellen.

Letzte Hürden

Rapid verhandelt sich schrittweise an die Verpflichtung von Mateo Barac, 23, heran. In Kroatien wird vermeldet, dass der Abwehrchef von Osijek heute nicht mehr zum Europacup-Auftakt mitreisen wird und stattdessen den Medizin-Check für Rapid absolviert.

© Bild: AP/Urs Flueeler

In Hütteldorf ist man guter Dinge, den Wunschnachfolger von Galvao noch diese Woche präsentieren zu können – spätestens beim traditionellen Tag der offenen Tür, am Freitag ab 17 Uhr.

Am Samstag (19 Uhr) wird gegen den Hamburger SV getestet, rund 10.000 Karten wurden bisher abgesetzt.