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Sport Fußball
09/07/2019

Peinliche Panne in Paris: Franzosen spielten die falsche Hymne

Statt der Hymne von Albanien wurde jene von Andorra gespielt. Dann leistete sich der Stadionsprecher den nächsten Fauxpas.

Das EM-Qualifikationsspiel zwischen Frankreich und Albanien wurde am Samstag in Paris/St. Denis wegen einer peinlichen Verwechslung fast zehn Minuten später angepfiffen. Denn statt der albanischen Hymne erklang im Stade de France die Hymne von Andorra.

Die Gäste-Spieler wollten mitsingen, stattdessen gab es angesichts der falschen Klänge irritierte Blicke sowie wütende Proteste und laute Pfiffe der albanischen Fans auf den Rängen. Die falsche Hymne wurde bis zum Schluss durchgespielt. Nachdem der Fehler bemerkt worden war, folgte die richtige.

Armenien?

Doch der zweite Patzer folgte zugleich: Der Stadionsprecher entschuldigte sich für das Abspielen der falschen Hymne und forderte die Fans auf, die „Nationalhymne von Armenien zu respektieren“, bevor er seinen Fehler bemerkte und Albanien sagte.

Auf dem Spielfeld hatten die Franzosen beim 4:1-Sieg weniger Probleme als bei der Organisation. Coman (8.) und Giroud (27.) brachten die Gastgeber 2:0 in Führung, dann vergab Griezmann einen Elfmeter. Coman machte mit seinem zweiten Tor alles klar (68.), ehe Debütant Ikone den vierten Treffer erzielte.

Zum  Ehrentor für Albanien traf Cikalleshi aus einem Elfmeter in der Schlussminute.

In der Tabelle der Gruppe H liegt Frankreich gleichauf mit der Türkei und Island (alle 12 Punkte) an der Spitze. Island schlug Moldawien 3:0, die Türkei musste beim 1:0-Heimsieg gegen Andorra bis zur 89. Minute zittern, ehe Tufan das Goldtor erzielte.